Valaida Snow
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Valaida Snow (* 2. Juni 1903 in Chattanooga, Tennessee; † 30. Mai 1956 in New York) war eine US-amerikanische Jazztrompeterin und Sängerin. Sie trat unter anderem mit Louis Armstrong auf, der sie einmal als den „zweitbesten“ Jazztrompeter der Welt, nach sich selbst, bezeichnete.
Valaida Snow wurde schon sehr früh zu eine Multiinstrumentalistin ausgebildet, mit Schwerpunkten auf Trompete, Klavier und Gesang. Mit ihren drei Schwestern, Lavaida, Alvaida und Hattie formte sie ein Gesangsquartet und tourte während der 1920er und Anfang der 1930er Jahre durch die USA. 1934 machte sie ihre erste Aufnahme mit Noble Sissle und kurze Zeit später eine weitere mit Earl Hines. Zwischen 1935 und 1942 war sie in Europa tätig und nahm dort auch ihre erste Platte unter eigenem Namen auf, später dann mit englischen Swing-/Dancebands (bis 1938). Sie siedelte dann nach Dänemark über und setzte ihre Karriere mit skandinavische Musikern fort.
Von 1940-42 saß sie in Dänemark wegen Diebstahls und Drogenmißbrauchs im Gefängnis und kehrte danach in die USA zurück und setzte ihre Karriere fort.
Valaida Snow hatte einen kräftigen vollen Ton, der stark an Louis Armstrong erinnert, aber leider viel zu selten zu hören, da ihr Hauptaugenmerk auf den Gesang gerichtet war. Einen guten Eindruck von ihren Fähigkeiten auf diesem Instrument erhält mit den Aufnahmen „I Got Rhythm“ vom 9. Juli 1937 und „My Heart Belongs To Daddy“ vom 28. August 1938 sowie auf den Soundies mit den Ali Baba Trio (1946) und zwei in Frankreich gedrehten Spielfilmen, „L'Alibi“ (1936) mit dem Orchester Bobby Martin und „Pieges“ mit dem Orchester Freddie Johnson.
[Bearbeiten] Literatur
Candace Allen: Valaida. Virago Press 2004, ISBN 1860499449
Personendaten | |
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NAME | Snow, Valaida |
KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Jazztrompeterin und Sängerin |
GEBURTSDATUM | 2. Juni 1903 |
GEBURTSORT | Chattanooga, Tennessee, USA |
STERBEDATUM | 30. Mai 1956 |
STERBEORT | New York City, New York, USA |