Verein Deutscher Bibliothekare
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Der Verein Deutscher Bibliothekare e.V. (VDB) mit Sitz in der Staatsbibliothek zu Berlin, vertritt die Berufsinteressen der wissenschaftlichen Bibliothekare und setzt sich für eine Förderung des wissenschaftlichen Buchwesens ein. Der VDB wurde 1900 gegründet, 1948 wiedergegründet (München) und zählt 2005 ca. 1.500 Bibliothekare im höheren Dienst (akademisch ausgebildet) an wissenschaftlichen Bibliotheken.
Die Hauptaufgaben, wie die Aus- und Weiterbildung, Arbeitsbewertung, Personalstruktur und Zusammenarbeit mit anderen bibliothekarischen Personalverbänden werden durch die vier Kommissionen für berufliche Qualifikation, Fachreferatsarbeit, Management und betriebliche Steuerung, Rechtsfragen und spezielle Arbeitsgruppen bearbeitet.
Der VDB veranstaltet jedes Frühjahr gemeinsam mit dem Berufsverband Information Bibliothek den Deutschen Bibliothekartag.
Der VDB ist Mitglied in Bibliothek & Information Deutschland (BID, ehem. Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbände BDB), der Arbeitsgemeinschaft Höhrer Dienst, IFLA, bei LIBER (Lique de Bibliothèques Européennes de Recherche) und LIDA (Libraries in the Digital Age). Bibliothekarische Sachaufgaben bearbeitet seit 1974 nicht mehr der VDB, sondern der Deutsche Bibliotheksverband, seit 1978 im Deutschen Bibliotheksinstitut.
[Bearbeiten] Literatur
- Publikationen
- Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie, Vereinsorgan, monatlich
- Jahrbuch der Deutschen Bibliotheken, zweijährlich
- Festschrift
- Verein Deutscher Bibliothekare : 1900-2000 ; Festschrift / hrsg. von Engelbert Plassmann und Ludger Lyré. Wiesbaden: Harrassowitz, 2000