Vogelherd
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ein Vogelherd ist ein mittelalterliches und frühneuzeitliches Fanggerät für Singvögel. Die Vögel dienten zum Verzehr oder wurden von adligen Hofdamen als Spielzeug benutzt.
Der Herzog der Sachsen und spätere König Heinrich I. saß der Legende nach gerade an so einer Vogelfalle in der Nähe der Kaiserpfalz Pöhlde, als der Bruder des kurz zuvor verstorbenen Königs Konrad I. Eberhard ihm die Krone des Ostfränkischen Reiches antrug. Aufgrund dieses Umstands erhielt er den Beinahmen Heinrich der Vogler.