Weichporzellan
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Weichporzellan ist ein bei geringer („weicher“) Temperatur - bis maximal 1350°C - gebranntes Porzellan, das sich darüber hinaus auch in der Zusammensetzung der Porzellanmasse vom Hartporzellan unterscheidet: Die Weichporzellanmasse enthält nur 25-40% Kaolin und ist daher weniger widerstandsfähig und deutlich stoßempfindlicher.
Zu den Weichporzellanen zählen neben dem traditionellen asiatischen Porzellan die pâte traditionelle der Manufaktur von Sèvres nach chinesischem Vorbild, das Wedgwoodporzellan und das Knochenporzellan (bone china).
[Bearbeiten] Siehe auch
- Porzellan
- Frittenporzellan
- Biskuitporzellan
[Bearbeiten] Literatur
- Gustav Weiß: Ullstein Porzellanbuch. Eine Stilkunde und Technikgeschichte des Porzellans mit Markenverzeichnis. Ullstein, Frankfurt/M. 1964
- Sven Frotscher: dtv - Atlas Keramik und Porzellan. dtv Verlag 2003. ISBN 3423032588