Wiesenameise
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Wiesenameise | ||||||||||||
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Systematik | ||||||||||||
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Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
Lasius flavus | ||||||||||||
(Fabricius, 1782) |
Die Wiesenameise (Lasius flavus), auch Gelbe Wiesenameise oder Gelbe Wegameise, gehört zu den häufigsten Ameisen in Mitteleuropa.
Die Königin ist 7-9 mm, die Männchen 3-4 mm und die Arbeiterinnen 2-4 mm lang. Die Farbe variiert zwischen einem zartem Gelb und Braungelb. Die Königin und die Männchen sind etwas dunkler gefärbt.
Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Europa, Asien, Nordafrika und den Osten Nordamerikas. Die Gelbe Wiesenameise ist in vielen Gärten mit größeren Rasenflächen meist unterirdisch anzutreffen. Diese Erdnester sind oft komplett von Gras überwachsen.
Lasius flavus ernährt sich von Honigtau, welcher von Wurzelläusen, die in den unterirdischen Nestern gezüchtet werden, ausgeschieden wird. Während der von den Wiesenameisen gehaltenen Winterruhe werden auch die Wurzelläuse selbst verzehrt. Durch diese Art der Nahrungsversorgung verlässt die Wiesenameise nur selten das Nest, um nach Nahrung zu suchen.
Die Geschlechtstiere schwärmen hauptsächlich an warmen Tagen im Juli bis August. Die Koloniegründung erfolgt oft durch mehrere Königinnen (Pleometrose). Später findet ein Kampf unter den Königinnen statt, sodass nur eine übrig bleibt (Monogynie).