Wilhelm Räderscheidt
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Wilhelm Räderscheidt (* 8. August 1865 in Köln; † 6. Juli 1926 in Köln) war Volks- und Mittelschullehrer, später Direktor der Kölner Handelsschule.
Er schrieb als Ohm Will kölsche Texte für die Zeitschrift Jung-Köln, verfasste Stücke für das Kölner Puppentheater Hänneschen-Theater, sowie Prosatexte und Lyrik. Das bekannte Karnevalslied De Geiß wollt ’ne lange Stätz han wurde von ihm getextet. 1925 erschien eine Sammlung seiner Gedichte unter dem Titel "Ohm Will".
Wilhelm Räderscheidt war Vater des Malers Anton Räderscheidt.
[Bearbeiten] Werke
- Der Ohm Will. Köln: Greven 1988 (Beiträge zur kölnischen Geschichte, Sprache und Eigenart; Bd. 69) ISBN 3-7743-0246-4 (zuerst: Köln: J. G. Schmitz 1925)
- W.R. u. Heinrich Vordemfelde: Lehrbuch der Deutschen Einheitskurzschrift. Köln: P. Neubner o.J. (1926)
- Jet för et Hätz: Ein Mundart- u. Heimatbuch f. d. Kölner Jugend. o.O. (Köln: Oskar Müller) o.J. (1924)
Personendaten | |
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NAME | Räderscheidt, Wilhelm |
KURZBESCHREIBUNG | Kölner Lehrer und Autor |
GEBURTSDATUM | 8. August 1865 |
GEBURTSORT | Köln |
STERBEDATUM | 6. Juli 1926 |
STERBEORT | Köln |