Zeche Hugo Haniel
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Die Zeche Hugo Haniel war ein Steinkohlen-Bergwerk im Nordwesten von Oberhausen.
[Bearbeiten] Geschichte
Im Jahre 1895 begann die Gewerkschaft der Zeche Oberhausen im Waldteichviertel in Holten mit dem Abteufen eines Wetterschachtes. Dieser wurde zunächst als Schacht "Sterkrade" bezeichnet, aber nach Auffindung günstiger Lagerstätten in Zeche "Hugo" umbenannt. Nach mehrmaligen Unterbrechungen durch Schwimmsand-Einbrüche konnte die Schachtanlage 1903 die Förderung aufnehmen.
Über dem Schacht wurde ein großes deutsches Strebengerüst erbaut, in Holten wurden zugehörige Werkssiedlungen errichtet. 1904 wurde ferner eine kleine Kokerei auf Schacht "Hugo" errichtet.
Die Zeche förderte im Schnitt 400.000 Tonnen Kohle jährlich.
Im Rahmen der Maßnahmen zur Förderkonzentration der Schachtanlagen der Gutehoffnungshütte AG wurde beschlossen, die Zeche "Hugo" 1932 für die Förderung stillzulegen und als Wetterschacht an die Zeche Osterfeld anzuschließen. Die Kokerei wurde stillgelegt und das vorhandene Fördergerüst durch eine kleinere Förderanlage ersetzt.
Später wurde der Schacht in "Hugo Haniel" umbenannt, um Verwechselungen mit der gleichnamigen Zeche Hugo in Gelsenkirchen zu vermeiden.
Koordinaten: 51° 31' 44" N, 6° 48' 54" O