Zeche Sterkrade
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Die Zeche Sterkrade war ein Steinkohlen-Bergwerk in Oberhausen.
[Bearbeiten] Geschichte
Die Schachtanlage war zunächst als Wetterschachtanlage für die Zeche Oberhausen der Gutehoffnungshütte konzipiert. Der erste Schacht wurde 1897 unter dem Namen "Constanzia" in Sterkrade an der Von-Trotha-Straße angesetzt.
Wie auch bei den ebenfalls ursprünglich als Wetterschachtanlagen geplanten Zechen "Osterfeld" und "Hugo" ergab der Lagerstättenaufschluss, dass das Weiterführen der Anlage als selbständige Förderschachtanlage wirtschaftlich sinnvoll war. Daher wurde der Schacht "Constanzia" im Jahre 1902 in Zeche "Sterkrade" (Schacht "Sterkrade" 1) umbenannt und konnte 1903 die Förderung aufnehmen. Weiterhin wurde von 1902 bis 1906 neben dem Schacht 1 der Schacht 2 abgeteuft, der Seilfahrt und Wetterführung übernahm.
Ab 1907 wurde auf der Anlage eine kleine Kokerei betrieben.
Weiterhin wurde mit der benachbarten Zeche Hugo ein untertägiger Durchschlag zur Optimierung der Wetterführung erstellt.
Die jährliche Förderung betrug im Durchschnitt 550.000 Tonnen Kohle.
Im Rahmen der Weltwirtschaftskrise führte die Gutehoffnungshütte umfangreiche Rationalisierungsmaßnahmen für ihre Förderanlagen im Oberhausener Gebiet durch.
Dies führte zu dem Entschluss, die Zeche "Sterkrade" im Jahre 1933 als Förderanlage stillzulegen und als Außenschachtanlage der Zeche Osterfeld zuzuordnen. Als solche wurden die Sterkrader Schächte fortan betrieben.
Heute ist von der Zeche "Sterkrade" das Fördergerüst über Schacht 1 erhalten. Es ist neben dem Schachtgerüst Carolinenglück 3 in Bochum das letztes erhaltenes Gerüst der Bauart Zschetzsche.
Koordinaten: 51° 31' 11" N, 6° 50' 12" O