Corporate parenting
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[Bearbeiten] Ausgangslage
Müller-Stewens & Lechner (2005) beschreiben, dass in aller Regel hat sich das Verhalten, das eine Unternehmenszentrale gegenüber ihren Geschäftseinheiten ausübt, über die Zeit auf die eine oder andere Art und Weise eingependelt. Doch es ist immer wieder zu überprüfen, ob eine Geschäftseinheit noch in das Gesamtkonzept passt oder eine andere Lösung besser wäre. Zwei Punkte sind zu bedenken:
- Inwieweit passen die Strategien einer Geschäftseinheit mit den Vorstellungen auf Unternehmensebene noch zusammen?
- Harmonieren die Anforderungen und Bedürfnisse der Geschäftseinheiten mit den Fähigkeiten der Unternehmenszentrale zusammen?
Hinsichtlich beider Punkte kann es zu signifikanten Divergenzen zwischen Zentrale und Geschäftseinheiten kommen. So kann die Zentrale eine Neuausrichtung des gesamten Unternehmens anstreben, die jedoch im Widerspruch zu den etablierten Strategien einzelner Geschäftseinheiten steht.
[Bearbeiten] Corporate Parenting Matrix
Führt man beide Fragestellungen in einer Matrix zusammen, ergibt sich eine so genannte Corporate Parenting-Matrix. Sie teilt aus Sicht einer Unternehmenszentrale die einzelnen Geschäftseinheiten in vier Klassen ein. Aus den Klassen ergibt sich das Stammland (Heartland businesses), der Ballast (Ballast businesses), die Wertfalle (Value trap businesses) und das Fremde (Alien businesses).