Diskussion:Homunculus
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[Bearbeiten] Samenzelle?
Also über Google kommen Ergebnise andeuten, dass Homunculus irgendetwas mit der Samenzelle zu tun hat, was hier nicht erwähnt wird... was stimmt denn jetzt? --84.177.142.97 14:30, 9. Sep 2005 (CEST)
- das ist mir neu. Vielleicht hat man aber im vorwissenschaftlichen Aberglauben angenommen, dass jeder Teil der Samenzelle schon sein späteres Produkt spiegelt. dem ist aber nicht so. Vielleicht kannst du mal solche Quelle angeben, habe keine Lust zum googeln.--Uwe G. ¿Θ? 17:19, 9. Sep 2005 (CEST)
- Ich habe mal irgendwo gelesen, dass man früher glaubte, Spermien wären kleine Menschlein, die sich in der Gebärmutter einnisten und dort heranwachsen ... ist das vielleicht gemeint? --GluonBall 09:32, 10. Jun 2006 (CEST)
[Bearbeiten] Abbildung falsch
Die letzte Abbildung entspricht nicht mehr dem Stand der Wissenschaft. In der somatotopischen Gliederung des sensorischen Cortex werden die Genitalien medial ganz unten dargestellt. Unterhalb der Füße. Neue Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass die Genitalien genauso wie der Rest des Körpers streng somatotopisch repräsentiert werden und damit "wo sie eigentlich hingehören" im Bereich der Mantelkante eingezeichnet sein müssten. Das Problem dürfte sein, dass es wahrscheinlich kein solches, frei verfügbares Bild geben dürfte. Könnte da vielleicht jemand selbst tätig werden? Quelle kann ich gerne nachreichen(habe ich jetzt nicht im Kopf). Gammaflyer 05:24, 8. Feb. 2007 (CET)
[Bearbeiten] Lesenswert-Kandidatur: Homunculus (Archivierung Abstimmung 11. bis 18. Dezember 2006)
Homunculus (lat. „Menschlein“) bezeichnet einen künstlich geschaffenen Menschen. Die Idee des Homunculus wurde im Spätmittelalter im Kontext alchemistischer Theorien entwickelt, häufig erscheint der Homunculus als dämonischer Helfer magischer Praktiken. Das Motiv des Homunculus wurde in der Literatur oft aufgegriffen, insbesondere um die Ambivalenz der modernen Technik zu illustrieren. Die vielleicht bekannteste Verwendung der Homunculusidee findet sich in Goethes Faust II.
- pro. ebenfalls als gegenleistung für ein review ausgebaut, extrem spannend, informativ und umfassend.--poupou l'quourouce Review? 16:41, 11. Dez. 2006 (CET)
abwartend, zwar sehr schön geworden, aber (die Zeichnung von Nicolas Hartsoeker deutet es schon an: das ist ein Spermium!!) es gab ja lange die Vorstellung vom kleinen Menschlein im männlichen Samen, das sich in der Gebärmutter nur einnistet. Auch da fällt der Begriff Homunculus. Die Zeichnung ist offenkundig nach Leeuwenhoeks Entdeckung des Spermiums (1677) entstanden, es wäre interessant zu erfahren, wielange sich diese Vorstellung gehalten hat. - Gancho Kolloquium 18:29, 11. Dez. 2006 (CET)
- Contra Nach fünf Tagen ohne Bearbeitungen und einiger Überlegung meinerseits denke ich nicht, dass man da jetzt ein Bapperl draufpappen sollte. 1. sollte die Definition klar umreißen, was den Homunculus als künstlichen Menschen eben besonders macht, alle Phantasien von Frankensteins Monster über Androiden bis zum Terminator (s.u.) hier aufzusummieren hielte ich für gänzlich unpraktikabel und am Lemma weit vorbei geredet. 2. muss hingegen schon der Aspekt des präformierten Menschen behandelt werden. Diese Omission allein rechtfertigt schon ein Veto. 3. Zustimmung zu southpark, die philosophische Belegung des Begriffs, die nach meinem Empfinden nicht die zentrale ist, dominiert den Artikel in unzulässiger Weise. Ich meine damit nicht, dass sie zu kürzen sei, sondern, dass die übrigen Punkte sich daran im Umfang und auch in der Qualität zu orientieren haben. - Gancho Kolloquium 13:35, 16. Dez. 2006 (CET)
- Mir ist der Homunculus ebenfalls vor allem aus der Präformationslehre bekannt. Diese wurde erst durch die Zelltheorie, die 1838 formuliert wurde, langsam widerlegt. --Nina 02:32, 12. Dez. 2006 (CET)
- Nicht ganz, die Animalculisten wurden durch die Anhänger der Epigenese bereits im 18. Jhd. widerlegt, siehe Caspar Friedrich Wolff]]. Zellen kamen erst etliche Jahrzehnte später. -- Achim Raschka 16:42, 12. Dez. 2006 (CET)
- Mir ist der Homunculus ebenfalls vor allem aus der Präformationslehre bekannt. Diese wurde erst durch die Zelltheorie, die 1838 formuliert wurde, langsam widerlegt. --Nina 02:32, 12. Dez. 2006 (CET)
- neutral. Die Goethe-Interpretation überzeugt mich nicht. --Logo 19:16, 11. Dez. 2006 (CET)
- Kommentar: Ich bin mir nicht so recht sicher, aber zählen nicht auch etwa der Prager Golem und in der Literatur Frankenstein zu den Homunculi(?)? Die hielte ich schon für erwähnenswert. Viele Grüße, —mnh·∇·₰!· 02:14, 12. Dez. 2006 (CET)
- Ich sehe gerade: Wir haben keinen Artikel "Künstlicher Mensch" (oder finde ich nur das richtige Lemma nicht?), wovon der Homunculus eine Unterform ist. - Das spricht nun wieder sehr für den Artikel, der gut gegen belebte Idole, Roboter und dergleichen abgrenzt. --Logo 02:24, 12. Dez. 2006 (CET)
- lesenswert Im Detail:
- Fachkompetenz des Bewertenden (0–10): 4
- Einleitung: Sehr schön, klar und gibt den Artikel gut wieder. Allerdings ist folglich auch hier schon die sehr starke Gewichtung zugunsten der Philosphie des Geistes zu sehen, die den ganzen Text durchzieht.
- Bilder: gibt es bei den historischen sachen wirklich nichts spannenderes als die ewigen portraits?
- Stil/Links: souverän. kompliment.
- Am Rande: ich bin geradezu entsetzt, dass Infiniter Regress keinen Artikel hat.
- Inhalt:
- Richtigkeit: Beim literarischen Teil finde ich die Fakten einleuchtend und gut abgedeckt, beim philosophischen Teil Chpeau.
- Vollständigkeit:
- Frankenstein fehlte mir auch sehr. Zumal das an Bekanntheit an Faust II locker herankommen dürfte, wunderbar zum Thema Das Motiv des Homunculus wurde in der Literatur oft aufgegriffen, insbesondere um die Ambivalenz der modernen Technik zu illustrieren. passt und zumindest den Definitionen nach, die ich im Artikel finde auch von ihm abgedeckt werden sollte bzw. irgendwo den Übergang von alchemistischen Ansätzen zu stärker an moderner Naturwissenschaft orientierten darstellt. (ach so, abgesehen davon bin ich großer Fan des Buchs, das merkt man vielleich auch :-))
- Bias: Korrespondiert hier mit der Vollständigekeit, einfach weil der gesamte Artikel eine starke Schlagseite zugunsten der Philosophie hat. Und so spannend ich die philosophische Behandlung finde, fällt der literarisch-mythische Teil dann sowohl quantitativ als auch qualitativ extrem ab, so dass die Philosophie insgesamt wesentlich besser rauskommt als dem Thema angemessen.
- Belege: Ein Buch für die Literatur ist etwas eng, da wird man leicht auf die Führung des einen Autors eingeengt, aber für lesenswert mE okay.
- Fazit: Für exzellent ist mir vor allem der literarische Teil zu unterrepräsentiert, für lesenswert reichen aber zahlreiche Stärken des Artikels das noch locker raus. -- southpark Köm ? | Review? 10:48, 12. Dez. 2006 (CET) Erläuterung
- Ganz knapp Pro - Die Geschichte und der phil. Teil sind sicher lesenswert; schmerzlich vermißt wird aber die Rezeption durch Golem, Androiden, Frankenstein, Terminator (ja, der auch!), usw. Mir gefällt auch nicht die sehr weit gespannte Verwendung von Mystik/Mystiker (besser wäre tw. mythisch oder alchemistisch) und das Fehlen von humanistischen, animistischen, tranzendentalen Ansätzen. Wer wissen will was die aktuelle Epoche unter einem "künstlichem" Menschen versteht, sollte sich erstmal betrachten was sie unter einem Menschen versteht! So wie der Inhalt des Mülleimers vor allem Rückschlüsse auf die Mitglieder des Haushalts zuläßt, aber kaum über das "Wesen des Mülleimers". So ist der Artikel philosophie- und kulturgeschichtlich noch lange nicht ausgereift. Wunderbar würde auch die Stellung des Roboters/künstl. Menschen in der japanischen Gesellschaft hier passen. Vielleicht braucht es dazu aber auch einen eigenen Artikel Künstlicher Mensch, dann wäre hier zumindest eine Abgrenzung angebracht. --Tamás 13:53, 15. Dez. 2006 (CET)
- Pro - Hat mir als Laien eine Idee von der Bedeutung des H. verschafft. Formale Kriterien sind alle erfüllt. Also lesenswert--30Silberlinge 08:40, 18. Dez. 2006 (CET)
- Pro ein guter Überblick, sicher an der einen oder anderen Stelle noch vertiefbar, aber für lesenswert reicht es --Uwe G. ¿⇔? 18:29, 18. Dez. 2006 (CET)