Islam in Angola
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Noch bis in die 1990er Jahre hinein gab es in Angola so gut wie keine Muslime, der muslimische Glauben spielte im Alltag des Landes keine Rolle. Seit dem Ende des Bürgerkrieges in Angola aber hat das Land einen enormen ökonomischen Aufschwung erlebt und ist zum Einwandererland geworden. Gastarbeiter kommen vor allem aus Ländern wie Mali, Nigeria und dem Senegal. Zwar sind viele Arbeiter nur auf Zeit in Angola tätig, inzwischen ist es allerdings zu einer Reihe von Eheschließungen zwischen männlichen Einwanderern und angolanischen Frauen gekommen, viele der Frauen sind zum Islam konvertiert. Es wird in Angola beobachtet, dass vor allem konvertierte Frauen dabei streng den islamischen Kleidungscode befolgen, im Gegensatz zu weiblichen, muslimischen Einwanderinnen, die sich eher dem westlichen Kleidungsstil Angolas anpassen. Genaue Zahlen über die Anzahl von Muslimen in Angola liegen zurzeit (Februar 2007) noch nicht vor.