Peter Tupy
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Peter Tupy (* 8. November 1946 in Prag; † 18. Dezember 2005) war ein tschechisch-britischer Kameramann, Animator und Spezialeffektkünstler.
Peter Tupy war Sohn eines kommunistischen Vaters. Der Flugzeugbauingenieur entkam während des Bombadements von Dresden aus der Gestapo-Haft. Peter studierte Grafikdesign in Prag und wollte eigentlich 1968 nur Urlaub in London machen, als die Truppen des Warschauer Vertrages den Prager Frühling blutig niederschlugen. Daraufhin blieb er in London und studierte kurz am Dartington College. Schon nach kurzer Zeit bekam er Arbeit im Trickfilmstudio von Bob Godfrey. 1980 gründete er sein eigenes Studio für Animationen und Spezialeffekte. Er machte sich schell einen Ruf als gute, preiswertere und innovative Alternative Alternative zu den großen Spezialeffektstudios. Er schuf hier die Effekte für große, kommerzielle Filme, aber auch für Werke von Studenten.
Tupy arbeitete auch für diverse Künstler wie Eddie Grant, Enya, Elvis Costello, Kirsty McColl und The Art of Noise. Am Royal College of Art, St Martin's School of Art und an der National Film and Television School war er als Dozent tätig. Mehrere seiner Kurzfilme wie These included Transit (1997), 1001 Nights (1998) and Stressed (1994) waren für den BAFTA-Award nominiert, den er 1985 für die Effekte in der Fernsehserie Max Headroom gewonnen hatte.
[Bearbeiten] Weblinks
Personendaten | |
---|---|
NAME | Tupy, Peter |
KURZBESCHREIBUNG | tschechisch-britischer Kameramann, Animator und Spezialeffektkünstler |
GEBURTSDATUM | 8. November 1946 |
GEBURTSORT | Prag |
STERBEDATUM | 18. Dezember 2005 |
Kategorien: Mann | Tscheche | Brite | Filmschaffender | Kameramann | Geboren 1946 | Gestorben 2005