Selfridges
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Die Kaufhauskette Selfridges hat vier Filialen in Großbritannien, neben dem in der Londoner Oxford Street auch weitere im Exchange und Trafford Centre in Manchester, sowie in Birmingham (Bullring). Allein in der Oxford Street zählt das Kaufhaus jährlich ca. 17 Millionen Kunden. Die nächstgelegene Station der London Underground ist Bond Street.
[Bearbeiten] Geschichte
- 1909 gründete Gordon Selfridge in der Londoner Oxford Street sein bis heute hin weltbekanntes Kaufhaus. Es erlangte damals großes Aufsehen, da es sich um ein Kaufhaus für Alle handeln sollte. Auch die berühmte "Soda Fountain" und der "Silence Room" waren ein Synonym in damaligen Zeiten.
- Im Oktober 1939 trat Gordon Selfridge als Vorstandsvorsitzender zurück, um die Präsidentschaft zu übernehmen. Den Posten nahm der 1935 zum Vorstand hinzugestoßene Andrew Holmes ein.
- 1947 stirbt Gordon Selfridge im Schlaf.
- Zu Beginn der 1950er Jahre übernahm Lord Woolton, damaliger Vorstandsvorsitzender von Lewis' und Selfridges größter Rivale für 3,4 Mio. £ das Kaufhaus.
- In den 1960er Jahren wechselte der Besitzer erneut. Charles Clore und seine British Shoe Corporation kaufen 1965 die Mehrheit an Lewis' für 63 Mio. £. Im darauf folgenden Jahr wird die Kette Miss Selfridges eröffnet. Verkauft werden Designer Marken wie Pierre Cardin.
- 1970 eröffnet neben dem Londoner Geschäft das Selfridges Hotel.
- Am 19. Dezember 1976 um 21.06 Uhr wird das Kaufhaus in der Oxford Street Ziel eines IRA Bombenanschlags. Nur fünf Menschen werden verletzt.
- In den 1980er Jahren übernimmt Tim Daniels, vormals Merchandise Director, die Geschäftsführung.
- 1996 wird Vittorio Radice zum Geschäftsvorstand berufen. 1998 wird Selfridges von der Sears Gruppe übernommen und im Manchester Trafford Centre ein neues Kaufhaus eröffnet.
- 2003 wird im Bullring in Birmingham das vierte Kaufhaus eröffnet.