Solling-Projekt
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Ende der 1960er wurde ein UNO-Programm, das so genannte Solling-Projekt, zur Erforschung vom Menschen unbeeinflusster Ökosysteme gestartet. In Deutschland wurde der Solling entsprechend eingeschätzt und somit als Probefläche aufgenommen.
Bei der Datenerhebung erwies sich die Einschätzung überraschend als falsch. Es zeigte sich ein erheblicher Einfluss menschlicher Tätigkeit auf dieses vermeintlich unbeeinflusste Gebiet. Die Studien wurden - und werden bis heute - entsprechend fortgeführt und intensiviert.
Die langjährigen Auswertungen bestätigen eindeutig die Hypothesen der Wirkung des Sauren Regens auf die Bodenfruchtbarkeit bis hin zum Waldsterben.
Haushaltsprobleme in Niedersachsen gefährden die Fortführung dieses weltweit einmaligen Projektes der forstwissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen.