Tejon-Pass
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Der Tejon-Pass, der sich maximal 1.275 Meter über NN erhebt, ist ein Gebirgspass am südwestlichen Ende der Tehachapi Mountains im südlichen Kalifornien. Der Pass verbindet Los Angeles mit dem nördlichen Teil von Kalifornien und liegt etwa 80 Kilometer nordwestlich dieser Stadt.
Am Pass befand sich früher das Fort Tejon, das 1854 gebaut wurde und weiße Siedler vor den Übergriffen von Indianern schützen sollte. Heute folgt ein Highway, die Interstate 5, dieser alten Passroute. Der Pass ist auch Namensgeber für ein schweres Erdbeben, das sich am 9. Januar entlang der San-Andreas-Verwerfung ereignete. Es wird als Fort Tejon-Erdbeben von 1857 bezeichnet. Das Epizentrum des Bebens befand sich allerdings nicht am Tejon-Pass, sondern in der Nähe der heutigen Stadt Parkfield. Im damals dünn besiedelten Kalifornien kamen jedoch die einzig verlässlichen Berichte aus Fort Tejon.