Theodor Dassov
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Theodor Dassov, auch: Theodorus Dassovius, Theodor Dassow, (* 1648 in Hamburg; † Januar 1721 in Rendsburg) war ein deutscher Linguist und evangelischer Theologe.
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[Bearbeiten] Leben
Geboren als Sohn des Hamburger Archiediakons an der Marienkirche Johannes Dassov, besuchte er das akademische Gymnasium seiner Heimatstadt. 1669 immatrikuliert er sich an der Universität Gießen, erwirbt sich den akademischen Grad eines Magisters an der philosophischen Fakultät und wechselt am 7. Oktober 1673 an die Universität Wittenberg.
Dort wird er am 16. April 1676 als Adjunkt an der philosophischen Fakultät aufgenommen und erhält am 18. März 1676 eine außerordentliche Professur der orientalischen Sprachen und unternimmt eine Forschungsreise die ihn nach England und Holland führte. Zurückgekehrt nach Wittenberg erhält er am 31. August 1678 eine ordentliche Professur der Poetik, wechselt seiner Neigung entsprechend 1690 auf die ordentliche Professur der orientalischen Sprachen.
In Wittenberg widmet er sich der der Theologie, erwirbt sich am 14. April 1699 das Lizentiat der Theologie und wechselt im selben Jahr an die Universität Kiel wo er Professor der Theologie und der orientalischen Sprachen wurde. Als er mit der theologischen Professur auch Amt des Pastor übernommen hatte, promovierte er zum Doktor der Theologie, wurde 1714 dänischer Oberkonsistorialrat, Generalsuperintendent der Herzogtümer Schleswig und Holstein und Probst zu Rendsburg, wo er verstarb.
[Bearbeiten] Werkauswahl
- De ingressu in sanctum sanctorum puntificis hebrai summi Wittenberg 1692
- De suspendio hominis lapidibus obruti, ad Gal III. 13. et Deuter XXI. 22. IB 1694. 4, Wittenberg 1696
- De infantwe Hebraeo liberaliter educato, Wittenberg 1698
- De sepultura animalium Hebraeis usitata, Wittenberg 1697
- De altari exteriori Hierosolymit templi, Wittenberg 1698
- De victimis Hebraeorum gravisis, Wittenberg 1699, 1714
- De imaginibus Hebraearum rerum, quae nostra actate circumferuntur, Kiel 1701
- Ugolini thes. T. IX. Dissidium pontificis romani et hebraei, Kiel 1703
- De Vecca Rufa, ex antiquiate hebraaea speciatimque ex Maimonide, opusculum, quantum con stat, nunquam antea formis exscriptum. Ex Msc. Ed. J. G. W. Dunkel, Leipzig 1557
[Bearbeiten] Literatur
- Heinz Kathe: Die Wittenberger Philosophische Fakultät 1501–1817, Böhlau, Köln 2002 ISBN 3412044024
- Walter Friedensburg: Geschichte der Universität Wittenberg. Max Niemeyer, Halle (Saale) 1917
- Matrikel der Universität Wittenberg
[Bearbeiten] Weblinks
- Ersch / Gruber:Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste Bd. 23 Seite 156
- Theodor Dassov. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Bd. 4, S. 762.
Personendaten | |
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NAME | Dassov, Theodor |
ALTERNATIVNAMEN | Theodorus Dassovius, Theodor Dassow |
KURZBESCHREIBUNG | Linguist und evangelischer Theologe |
GEBURTSDATUM | 1648 |
GEBURTSORT | Hamburg |
STERBEDATUM | Januar 1721 |
STERBEORT | Rendsburg |