Wilhelm Nolting-Hauff
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Wilhelm Nolting-Hauff (* 1903; † 16. Februar 1986) war ein deutscher Politiker der FDP.
Während des Zweiten Weltkrieges war er von Oktober 1944 bis April 1945 in Lagerhaft, worüber er auch ein Buch verfasst hat ("Chronik der Verbannung"). Zu dem Buchtitel schreibt Nolting-Hauff (S. 9): "Das gesetzlich sanktionierte Schimpfwort 'jüdischer Mischling I. Grades', das aktenmäßig bei der Gestapo und bei den anderen mit uns befassten Behörden in 'J. M. I.' abgekürzt wurde, haben wir später in unserem Verbannungslager, ähnlich wie einst der 'natürliche' französische Königssohn Dunois von Orleans den Namen 'Bastard', zu unserem Ehrennamen gemacht und uns mit Stolz 'Imis' genannt."
Nolting-Hauff war von 1945 bis 1962 Finanzsenator in Bremen.
Nach ihm ist die Nolting-Hauff-Stiftung zur Förderung der Wissenschaft benannt.
[Bearbeiten] Siehe auch
- Senat Vagts
- Senat Kaisen I
- Senat Kaisen II
- Senat Kaisen III
- Senat Kaisen IV
- Senat Kaisen V
- Senat Kaisen VI
[Bearbeiten] Literatur
- "IMI'S". Chronik einer Verbannung, Friedrich Trüjen Verlag, Bremen 1946
- Entselbstete. Moriskos. (Zwei Dramen), Dorn Verlag, Bremen 1948
- Ariadne. (Drama), Dorn Verlag, Bremen 1949 (unter dem Pseudonym Ernst Barnewold)
- Promethiden. (Drama), Dorn Verlag, Bremen 1950
- Gesundung der Finanzverfassung der Deutschen Bundesrepublik, Bremen 1953. (Mit Johann Diedrich Noltenius, seinem Nachfolger als Finanzsenator)
- Abenteurer der Freiheit, Friedrich Trüjen Verlag, Bremen 1965
- Hinter dem Nichts, Friedrich Trüjen Verlag, Bremen 1966
- Erneuerer, 1967
- Sucherin nach Vollkommenheit, Hauschild Verlag, Bremen 1974
[Bearbeiten] Weblinks
Personendaten | |
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NAME | Nolting-Hauff, Wilhelm |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker |
GEBURTSDATUM | 1903 |
STERBEDATUM | 16. Februar 1986 |