Balaams Esel
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Balaams Esel |
Rembrandt van Rijn, 1626 |
Öl auf Holz, 65 × 47 cm |
Petit Palais |
Balaams Esel (auch Bileam und die Eselin) ist ein Gemälde von Rembrandt van Rijn aus dem Jahr 1626. Es misst 65 x 47 cm. Das Gemälde hängt im Musée des Beaux Arts de la Ville in Paris
Es schildert die biblische Geschichte des Hebräers Balaam und seines sprechenden Esels.
[Bearbeiten] Hintergrund
Balaam, ein Prophet Gottes, sattelte seinen Esel und begab sich auf die Reise nach Kirjathhuzoth. Gott missfiel, dass Balaam dort gegen Israel reden wollte, und schickte einen Engel, um ihn zu stoppen. Als der Esel den Engel vor sich sah, drehte er sich weg. Daraufhin peitschte Balaam den Esel.
Wieder reiste das Paar weiter, bis der Esel noch einmal den Engel sah, der die Straße blockierte. Wieder drehte er sich weg und wieder wurde er ausgepeitscht. Sobald sie die Reise wieder aufnahmen, blockierte der Engel einen schmalen Durchgang zwischen zwei Mauern. Der Esel konnte sich nicht umdrehen und nicht vor dem Engel zurück weichen, also legte er sich einfach nieder. Balaam wurde sehr wütend und schlug den Esel ohne Gnade.
Als Gott dieses sah, gab er dem Esel das Geschenk der Sprache. Da sagte der Esel: „Warum schlägst du mich? Bin ich nicht der gleiche Esel, der all die Jahre hindurch so zuverlässig gewesen ist? Bin ich nicht der gleiche Esel, der dich immer getragen hat, gleichgültig wohin es gehen sollte? Warum schlägst du mich nun?“
Daraufhin erklärt der Engel Balaam, dass, wenn der Esel sich nicht weggedreht hätte, er ihn getötet haben würde. Balaam sah seinen Fehler und sie lebten glücklich bis an ihr Ende.