Burg Hohenecken
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Die Burg Hohenecken ist eine auf dem Schlossberg oberhalb des Kaiserslauterer Stadtteils Hohenecken gelegene Burg aus der Zeit der Staufer. Wie für pfälzische Burgen typisch liegt auch die Burg Hohenecken in Spornlage am Ende eines Bergrückens.
Das genaue Gründungsdatum der Burg lässt sich nicht mehr herausfinden. Während in der älteren Literatur oft von einer Errichtung direkt nach dem Neubau der Barbarossaburg in Kaiserslautern (1156) ausgegangen wird, sprechen diverse neuere Befunde eher für einen Baubeginn 50 Jahre später. Vor allem der fünfseitige Bergfried und die massive Schildmauer deuten auf eine Bauzeit um 1200 hin.
Nach längerer Belagerung durch Kurfürst Karl Ludwig von der Pfalz 1668 wurde die Burg teilweise zerstört und während des Pfälzischen Erbfolgekrieges im Jahre 1689 durch französische Truppen endgültig gesprengt.
Die Burg, die unter Experten immer noch als eine der sehenswertesten Burgen der Stauferzeit gilt, ist heute ein beliebtes Ausflugsziel.
[Bearbeiten] Literatur
- Alexander Thon (Hrsg.): Wie Schwalbennester an den Felsen geklebt. Burgen in der Nordpfalz. 1. Aufl. Schnell + Steiner, Regensburg 2005, S. 68–73, ISBN 3-7954-1674-4.
[Bearbeiten] Weblinks
Vorlage:Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Pfälzer Wald
Koordinaten: 49° 24′ 53" n. Br., 7° 42′ 4" ö. L.