Benutzer:Catrin/Weg
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Neben den Hauptkirche bestanden im innerhalb des alten Hamburger Stadtgebiet einige Kirche, die heute nicht mehr existieren. Im Stadtbild sind sie bis auf einige Straßennamen völlig verschwunden. Dazu gehören neben dem Hamburger Dom, die beiden Klosterkirchen St. Maria Magdalenen und St. Johannis und die Gertrudenkapelle.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Mariendom
Siehe Hauptartikel: Mariendom
Der Mariendom war im Mittelalter ursprünglich die Hamburger Hauptkirche. Im 13. Jahrhundert wurde nach mehreren Vorgängerbauten als dreischiffige Basilika errichtet und mehrfach umgebaut und erweitert. Seit der Reformation 1528 gehörte er (auch territorial) nicht mehr zur Stadt und war dem Bistum Bremen und dessen Nachfolgern unterstellt. Als er nach dem Reichsdeputationshauptschluss wieder an die Stadt fiel, bestand dort kein Interesse mehr an dem großen Kirchenbau und er wurde und bald darauf abgetragen.
[Bearbeiten] Maria-Magdalenen-Kirche
Ort Baugeschichte Ausstattung Verwendung
Der Saal in dem ehemaligen Kolster diente in der Zeit nach der Reformation auch als Hochzeits und Versammlungssaal.
Zur Ausstattung gehörte ein Hochaltar mit einer Darstellung Jüngstes Gerichts und ein Totentanz im Westwerk. Ebenfalls im Westwerk waren zwei Bilder des Stifters. Eins zeigte ihn als Ritter, Das andere als Toten im Sarkophag. Nur das zweite Bild ist erhalten.
[Bearbeiten] Johanneskirche
Kirche und Kloster St. Johannis lagen in der Nähe des heutigen Rathausmarktes in der Nähe der Petrikiche. Das Dominikanerkloster wurde von Adolf IV. von Schauenburg und Holstein gestiften.
Nach der Reformation wurde das Kloster als Schulgebäude für die neue Lateinschule, das Johanneum genutzt und zur Unterbringung der aus Havestehude vertriebenen Nonnen, nachdem auch sie evangelisch geworden waren. Die Kirche blieb zu erst ungenutzt und wurde erst 1546 wieder instand gesetzt und ein Pastor berufen der 1548 die erste Predigt hielt. Die Kirche hatte jedoch keine eigene Gemeinde.
Die Kirche wurde 1680 mit einer Orgel von Arp Schnitger ausgestattet, die sich heute in Cappeln bei Bremerhaven befindet. Ort Baugeschichte Ausstattung Verwendung
[Bearbeiten] Gertrudenkapelle
Die Gertrudenkapelle befand sich im Westen der Stadt zwischen Spitaler Straße und Rosenstraße. Hier wurde im 14. Jahrhudnert ein Pestfriedhof angelegt. Später wurde eine Kapelle errichtet und der hl. Gertrud geweiht. zunäDer Name Gertrudenkirchhof erinnert an den ehemaligen Friedhof. Ort Baugeschichte Ausstattung Verwendung 1607 wurde die Gertrudenkirche mit einem festlichen Gottesdienst wiedereingeweiht.
Beim Hamburger Brand 1842 wurde die Kirche zerstört und nicht wieder aufgebaut, der Name ging auf die Getrudenkirche in Uhlenhorst über. Aus der Austattung sind nur zwei Holzfiguren erhalten, eine Anna selbdritt und eine Heilige, die vieleicht die Heilige Gertrud darstellt. beide Figuren sind heute im Museum für hamburgische Geschichte
[Bearbeiten] Schaartorkapelle
Die Schaartorkapelle lag am Schaartor, dem Tor zum Hafen in der Nähe des Baumwall. Ursprünglich war an dieser Stelle nur Statue der Stadtpatronin Maria angebracht. Auch andere Hamburger Tore waren im 14. Jahrhundert mit ihrer Darstellung versehen. Dieses Bild wurde jedoch von ein- und ausziehenden Pilgern und Seeleuten besucht, so das der Rat 1371 beschloss dort eine Kapelle zu errichten. Diese war zunächst nicht für Gottesdienste vorgesehen, erhielt aber später doch einen geweihten Altar. 1375 wurde mit dem Bau, finanziert durch der Rat und Stiftungen von Bürgern, begonnen.
Ende des 14. Jahrhunderts war die Kapelle inzwischen dem Hl. Clemens gewidmet und hatte auch einen ihm geweihten Hauptaltar. Zwei weitere Altäre waren dem Heiligen Geist und der Hl Margarete geweiht. Um 1500 wurde der Bau schließlich Bau eine Kapelle erweitert, in der ein Annenaltar aufgestellt wurde. Nach der Reformation 1529 wurde die Kapelle nicht mehr benutzt und als Lagerhaus gebraucht. Ihr Vermögen wurde 1531 der Stadt übergeben. Über die künstlerische Ausstattung und die Baugestaltung der Kapelle ist nichts Näheres bekannt.
[Bearbeiten] Hospitalkirche zum Heiligen Geist
Ort Baugeschichte Ausstattung Verwendung
[Bearbeiten] Hospitalkirche St. Georg
Ort Baugeschichte Ausstattung Verwendung
[Bearbeiten] Kirche St. Pauli
[Bearbeiten] Kirche St. Georg (Trinitatis)
[Bearbeiten] Kloster Havestehude
[Bearbeiten] Literatur
- Wilhelm Jensen: Die hamburgische Kirche und ihre Geistlichen seit der Reformation Band 1, hrsg. im Auftr. des Landeskirchenrats von Wilhelm Jensen, Hamburg : Augustin, 1958.
- Volker Plagemann: Versunkene Kunstgeschichte : die Kirchen und Künstler des Mittelalters in Hamburg, Hamburg, Dölling und Galitz, 1999.