Christoph von Krosigk
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Albrecht Christoph von Krosigk (* 5. Dezember 1576 in Sandersleben (?), † Sommer 1638 in Dessau)
[Bearbeiten] Leben
Christoph von Krosigk ist der Sohn des Hauptmanns Adolf von Krosigk und dessen Ehefrau Martha von Dachröden. Sein Bruder ist Bernhard von Krosigk.
Als anhaltischer Kammerrat avanciert Christoph von Krosigk bald zum Hofmarschall. Für einige Zeit ist er auch Amtshauptmann zu Dessau und wird als solcher 1623 zum Kapitän im anhaltischen Defensionswerk berufen. 1628 wird er als zum Unterdirektor des anhaltischen Landtags berufen.
Etwa 1600 heiratet Christoph von Krosigk Katharina Elisabeth von Peblis, eine Schwester von Georg Hans von Peblis. Mit ihr hat er vier Kinder: Johanna Elisabeth von Krosigk, Adolf Wilhelm von Krosigk, Heinrich Philibert von Krosigk und Dorothea Margarethe von Krosigk. Sein Schwager, seine Söhne und Schwiegersöhne werden genau wie er Mitglieder in der Fruchtbringenden Gesellschaft.
Die Fruchtbringende Gesellschaft hat Christoph von Krosigk am 24. August 1617 mitbegründet. Als Gesellschaftsnamen verlieh ihm Fürst Ludwig I. von Anhalt-Köthen der Wohlbekommene und als Devise im guten Lande. Als Emblem sind ihm Sechs Gerstenähren, aus einem Korn gewachsen zugedacht worden. Im Köthener Gesellschaftsbuch findet sich Krosigks Eintrag unter der Nr. 7.
Im Sommer 1638 stirbt Albrecht Christoph von Krosigk im Alter von 62 Jahren in Dessau.
Personendaten | |
---|---|
NAME | Krosigk, Albrecht Christoph von |
KURZBESCHREIBUNG | Unterdirektor |
GEBURTSDATUM | 5. Dezember 1576 |
GEBURTSORT | Sandersleben (?) |
STERBEDATUM | Sommer 1638 |
STERBEORT | Dessau |