Diskussion:Evangelisch-methodistische Kirche
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Wenn man "Methodismus" eingibt, erscheint eine Begriffklärungsseite, bei der die eine Verlinkung mit Methodismus als Konfession wenig zu tun hat, und die andere verweist dann hierher. Nun, wenn ich Information über Methodismus in den USA haben will, dann weiss ich aber nicht, wo ich suchen soll, zumal diese Seite dann sehr stark auf Methodismus in Deutschland (und evtl. andere europäischer Länder) fixiert ist. Wenn man die Verlinkung für "Kirche" verfolgt, sieht man, dass sie eine organisatorische Form bezeichnet. In welcher organisatorischen Form sind die United Methodist Church (USA) und auch die Evangelisch-methodistische Kirche in Deutschland Mitglied? Hier müsste man die Seite etwas umstrukturieren. Ich würde zB auch gern eine Verlinkung zu http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Sprache_in_den_USA#Deutschsprachiger_Methodismus einbringen, kann es aber nicht bei der jetzigen Struktur. Und wenn ich dann die Seite so umstrukturiere, dass ich nicht von EINER evangelisch-methodistischen Kirche, sondern von VIELEN KirchEN spreche, dann fühlt sich bestimmt irgendwer auf dem Schlips getreten und das ist nicht meine Absicht. Also sollte einE InsiderIn vielleicht vorher ans Werk, um diese Punkte zu berücksichtigen. -- Bhuck 13:46, 30. Jun 2005 (CEST)
- Die Situation ist nicht ganz einfach: heute gibt es in Europa (abgesehen von Grossbritannien) eine methodistische Kirche, die evangelisch-methodistische Kirche, deren englische Bezeichnung United Methodist Church (UMC) ist. Die UMC resp. EMK ist die Vereinigung (1968) von a) der Vereinigung der bischöflichen methodistischen Kirche und der wesleyanischen Methodisten von 1897 mit b) der Vereinigung der Evangelischen Gesellschaft und der Kirche der Vereinigten Brüder in Christo von 1946. In Europa kann man also von einer methodistischen Kirche sprechen. In den USA und in Grossbritannien gibt es noch weitere methodistische Kirchen, die jedoch wesentlich kleiner als die UMC sind). --Irmgard 21:48, 30. Jun 2005 (CEST)
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- Ach so. Hm, ich hätte diese Seite und auch die Links ein bisschen weiter verfolgen sollen. Ich wußte nicht, dass die EMK in Deutschland und die UMC in USA die gleiche Organisation waren. Ich denke, vielleicht sollte die Begriffsklärung zu "Methodismus" dann auf eine Seite über den Methodistischen Weltrat zeigen, und dort eine Liste der Mitgliedskirchen, darunter auch die UMC/EMK an prominenter Stelle sein. Vielleicht auch eine Liste von früheren methodistischen Kirchen, die es inzwischen nicht mehr gibt (wegen Fusionen). Mal schauen, wann ich (oder jemand anders?) dazu Zeit finde(t)... --Bhuck 1. Jul 2005 16:03 (CEST)
- "Eine Besonderheit der Evangelisch-methodistischen Kirche ist, dass sie theologisch keine Sonderlehre vertritt, sondern sich ganz bewusst als Teil der allgemeinen christlichen Kirche sieht".
Dieser Satz mutet an wie eine contradictio in adiecto. Frage:
- ist er sinnvoll?
- ist er notwendig?
- --Wst
Es ist kein Widerspruch - die Methodisten haben sich tatsächlich nie aus theologischen Gründen von einer andern Kirche abgespaltet (und stehen damit ziemlich einzig in der Landschaft der christlichen Kirchen da) - das ist eine erwähnenswerte Besonderheit.
Schon seit Wesleys Zeiten bekennen sich die Methodisten bewusst zu den wesentlichen protestantischen Grundsätzen und vermeiden bewusst Hickhack bezüglich unwesentlichen Punkten - es gibt, je nach Land, Methodisten mit anglikanisch, lutheranisch oder reformiert angehauchtem Lokalkolorit - sie vermeiden es ebenso, sich mit andern Kirchen über solche Punkte zu streiten und betonen im Gegenteil die Einheit der "einen katholischen und apostolichen Kirche" der klassischen Glaubensbekenntnisse (katholisch im Sinn von allgemein). Die Methodisten waren und sind sehr engagiert in der Ökumene und überkirchlichen Organisationen (Ökumenischer Rat, Evangelische Allianz, etc.) - wobei sie bis heute immer wieder kritisiert werden, weil sie eben "zu wenig eigene Linie" haben, sich nicht durch eine bestimmte Richtung (Erwachsenentaufe, spezifisches Abendmahls- oder Bibelverständnis) vereinnahmen lassen und sich zu wenig abgrenzen (z.B. von den Katholiken) sondern eher das Gemeinsame betonen (Ora et labora könnte auch ein Methodist sagen).
Warum wurden die Methodisten dann überhaupt zu separaten Kirchen:
- in England waren sie Anglikaner (beide Wesleys waren bis zu ihrem Tod Priester der Anglikanischen Kirche und die Wesleyan Methodists sehen sich bis heute als society nicht als Kirche), in den amerikanischen revoltierenden Kolonien entstand die bischöfliche Methodistenkirche, weil die Leute dort eben eine Kirche brauchten für Gottesdienst, Abendmahl, Taufen, etc. und die Kirche von England (mit Oberhaupt König) nicht zur Verfügung stand
- die amerikanische bischöfliche Methodistenkirche sprach englich, die gleiche Bewegung unter deutschen Auswanderern wurde zur Evangelischen Gemeinschaft
- dann gab es nochmal eine Trennung während des amerikanischen Bürgerkriegs in Norden und Süden
- im kontinentalen Europa gab es parallel Wesleyan Methodists (Mission von England), die bischöfliche methodistische Kirche (Mission von USA) und die Evangelische Gemeinschaft (Mission von deutschen Rückwanderern) - alle mit der gleichen Theologie, der gleichen Praxis, dem gleichen Zielpublikum - heute ist daraus die Evangelisch-methodistische Kirche geworden, und ähnliche Zusammenschlüsse hat es auch anderswo gegeben.
-- Irmgard 10:55, 30. Apr 2003 (CEST)
hallo, ich bin nicht damit einverstanden, denn was sind überhaupt "sonderlehren"? wer vertritt den bei den anderen freikirchen "sonderlehren"? die baptisten etwa, weil sie die kindertaufe ablehnen? da fragt man sich, wer die sonderlehre hat. eben ansichtssache. deswegen ist es keine besonderheit, dass die methodisten keine sonderlehren haben, sondern eine selbstverständlichkeit einer jeden christlichen kirche: sola scriptura daher sollte der absatz ein für allemal gelöscht werden! --Neuroca 21:54, 2. Feb 2005 (CET)
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- Lieber Neuroca, ganz so einfach ist das in der Praxis nicht. Weisst du, wie viele verschiedene Kirchen es in den USA gibt, die sich alle auf sola scriptura berufen und darauf, dass sie diejenigen sind, die das sola scriptura am besten einhalten? Und dann wird immer wieder eine neu Kirche gegründet, weil alle andern das sola scriptura eben nicht so perfekt einhalten, wie es nötig wäre... Baptisten haben Gläubigentaufe mit Untertauchen, Pfingstkirchen ebenfalls und ebenso die Gemeinden Christi, und alle drei berufen sichr energisch auf sola scriptura - warum sind das dann verschiedene Kirchen? - Weil sie manche andeen Bibelstellen unterschiedlich auslegen (ich will da nicht Schiedsrichter spielen). --Irmgard 11:22, 3. Feb 2005 (CET)
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- Sonderlehre ist ein ungeschickte Ausdruck, aber Tatsache ist, dass fast alle Kirchen deshalb eine eigene Kirche wurde, weil sie in Fragen der Lehre (oder Bibelauslegung, wenn du willst) nicht mit den bisherigen Kirchen übereinstimmten. Die Baptisten wurden eine eigene Kirche, weil sie bezüglich Taufe nicht mit den Reformierten bzw Lutheranern übereinstimmten. Die Pfingstkirchen wurden eine eigene Kirche, weil sie bezüglich Geistesgaben nicht mit den piestistischen Freikirchen übereinstimmten. Die Lutheraner wurden eine eigene Kirche, weil sie bezüglich sola scriptura nicht mit der katholischen Kirche übereinstimmten, etc. etc. Das ist in der Geschichte der christlichen Kirchen der Normalfall. --Irmgard 11:22, 3. Feb 2005 (CET)
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- Und die Methodisten sind da eine Ausnahme - sie sind nicht Methodisten geworden, weil sie sich bezüglich Lehre oder Bibelauslegung von einer andern Kirche abgenzen wollten. Ihre Gründer haben sich bis an ihr Lebensende als anglikanische Priester gesehen (wurden auch nicht von den Anglikanern ausgeschlossen). Die Methodisten waren in England bis ins 19. Jahrhundert eine innerkirchliche Bewegung ähnlich wie die Pietisten, sie hatten eine Art Hauskreisorganisation, Bibelstudium, Evangelisationen, gegenseitige Ermunterung zu christlicher Disziplin und Diakonie, aber sie haben weder selbst getauft noch das Abendmahl ausserhalb der anglikanischen Kirche gefeiert. Erst in den Pioniergegenden wo es wegen der Revolution schlicht keine anglikanischen Priester gab, haben sie dann eigene Pfarrer und eine eigene kirchliche Struktur auf die Beine gestellt. Dass sie sich bis heute nicht durch eine spezifische Lehre oder Bibelauslegung von andern Kirchen unterscheiden wollen, ist schon eine Besonderheit gerade auch in der Freikirchenszene. Wenn es eine "typisch methodistische" Spezialität der christlichen Lehre und Bibelauslegung gibt, ist das höchstens der "irenische Konsensus" - als wesentlich werden die Lehren gesehen, die in allen christlichen Traditionen unbestritten sind. --Irmgard 11:22, 3. Feb 2005 (CET)
ich bin trotz deiner aufschlussreichen information (danke übrigens!) noch nicht mit der formulierung dieses besagten absatzes einverstanden. denn auch die baptisten und so weiter haben zwar andere theologische überzeugen als zum beispiel die lutheraner aber sie verstehen sich trotzdem als teil der allgemeinen christlichen kirche. denn die "allgemeine christliche kirche" ist nach der auffassung der meisten gläubigen christen jene unsichtbare gemeinde, die gott "das buch des lebens" nennt, also eben alle gläubigen. deshalb meine ich, der absatz ist so nicht zutreffend. trotzdem könntest du ja dein geschildertes wissen über die methodisten anders einbringen, eventuell weiter unten mit einer längeren formulierung. --Neuroca 14:32, 3. Feb 2005 (CET)
- Ich habe ihn jetzt besser formuliert - es geht ja um Lehre. Allgemeiner Konsens ist, so nebenbei das, worüber dich die christlichen Traditionen weitgehend einig sind - bezüglich Taufe beispielsweise besteht ein Konsens, dass eine Taufe zum Christsein gehört, dass mit Wasser getauft wird, dass im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft wird, dass es neben der Taufe auch den Glauben an Jesus Christus braucht (auf diesen Dingen besteht die EMK) - es besteht kein Konsens bezüglich Kinder- oder Erwachsenentaufe, bezüglich Besprengen oder Untertauchen, bezüglich Taufe in einer bestimmten Kirche, bezüglich Reihenfolge Taufe und Glaube (bei diesen Punkten hat die EMK keine spezifische Lehre, es gibt beispielsweise sowohl Kinder- als auch Erwachsenentaufe, jede Taufe einer andern Kirche, die dem Konsens entspricht, wird anerkannt).
--Irmgard 17:08, 3. Feb 2005 (CET)
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- danke :-) --Neuroca 19:28, 3. Feb 2005 (CET)
Da die Kirchensteuer in Deutschland, aber sonst selten, existiert, und auch der Begriff Freikirche nur im Gegensatz zur Staatskirche sinnvoll ist, ist der Bezug zu Deutschland bei der Aussage zur Finanzierung durchaus angebracht. -- Schewek 21:40, 3. Okt 2003 (CEST)
- In der Schweiz gibt es auch Kirchensteuern und auch eine Evangelisch-methodistische Kirche, die keine einzieht - von daher wirkt der Deutschland-Vermerk hier ziemlich deutschlandlastig, was im Zusammenhang eher unnötig ist. --Irmgard 00:49, 4. Okt 2003 (CEST) :-)
[Bearbeiten] christliche konfession - evangelikal - freikirche - protestantismus
wenn ihr euch die definitionen dieser vier begriffe durchlest, werdet ihr feststellen, dass die methodisten überall dort hineingehören.
- christliche konfession: es handelt sich hier um ein eigenes bekenntnis. sie sind weder lutheraner noch reformierte noch baptisten und schon gar keine katholiken
- evangelikal: sie sind evangelikal, weil sie grundsätzlich eher bibeltreu sind als bibelkritisch
- freikirche: da bleiben sie auch drin. das sind sie von natur aus, erheben sie doch keine kirchensteuer sondern leben von spenden
- protestantismus: die methodismus sind als folgeerscheinung der reformation aufgetreten. daher gehören sie auch dort hinein.
--Neuroca 8. Jul 2005 07:51 (CEST)
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- zu 1: Ohne Zweifel ist die Methodistische Kirche eine eigene Konfession.
- zu 2: Das "Problem" ist, dass die Methodistische Kirche keine homogene Kirche ist, sondern, änlich wie die Landeskirchen unterschiedliche Ausprägungen hat. Dennoch ist es meines Erachtens falsch sie als evangelikal zu bezeichen, denn evangelikale Kirche würden das Friedens- und Sozialbekenntnis nicht unterschreiben.
- zu 3: korrekt, zumal in Deutschland alles was nicht Landeskirche (=EKD Mitglied) eben Freikirche ist. (For better or for worse)
- zu 4: Korrekt. Sie ist eine Weiterentwicklung aus der Anglikanischen Kirche, deshalb allerdings nicht dem deutsch/schweizer Protestantismus zuzuordnen. --Adomnan 8. Jul 2005 09:23 (CEST)
- zu 1: Ich bin mir nicht sicher, ob die methodistische Kirche sich als eigene Konfession versteht. Ich glaube, ähnlich wie die anglikanische Kirche, dass sie weniger Wert auf einem bestimmten Bekenntnis und mehr auf die Praxis des Glaubens legt. Konfession ist eher ein Begriff der Lutheraner und Reformierten.
- zu 2: ich würde Methodisten auch nicht als evangelikal bezeichnen. Dieser Begriff, der aus dem US-amerikanischen kommt, wird dort im Gegensatz zu dem Begriff "mainline Protestantism" verwendet. Und die Methodisten dort sind definitiv "mainline Protestants".
- zu 3: Freikirche trifft m.E. zu.
- zu 4: protestantisch ist richtig, genau in dem Sinn wie Adomnan es schreibt. --Bhuck 8. Jul 2005 10:27 (CEST)
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- Zu 1: Ich schon - als Methodistin ;-) Methodisten sind ökumenisch offen, aber sie wissen doch, warum sie keine Anglikaner, Charismatiker, Baptisten, Lutheraner, Reformierte, etc. sind - es gibt mit jeder dieser Richtungen sowohl Gemeinsames als auch Unterschiede.
- Zu 2: Es gibt auch in den USA evangelikale Methodisten (beispielsweise George W.), sie sind weniger im Oberbau aber sehr stark im Fussvolk vertreten - die methodistische Kirche in den USA umfasst ein sehr weites Spektrum. Andererseits kann man die methodistischen Kirchen ausserhalb der USA, ob Argentinien, Kambodscha, Mazedonien oder Deutschland praktisch alle unter evangelikal einordnen, die meisten unter "offene Evangelikale" in "pietistischer Tradition".
- Zu 3: Freikirche - allerdings im Gegensatz zu andern Freikirchen keine Berührungsängste mit Landeskirchen. Die englischen Methodisten sind seit 2004 offiziell in Kommunion mit der Kirche von England, in der Schweiz sind sie Mitglied im SEK (parallel zur EKD).
- Zu 4:Evangelisch gefällt mir besser als protestantisch - das ist auch die Eigenbezeichnung, die 100% zutrifft. Protestantisch höchstens im Sinn der Anglikaner. --Irmgard 8. Jul 2005 13:15 (CEST)
- irmgard, wie kommst du darauf, dass andere freikirchen "berührungsängste" mit den landeskirchen haben? hab ich noch nie gehört. im rahmen von ACK oder gerade auch allianz ist man doch immer wieder miteinander verbunden. --Neuroca 8. Jul 2005 20:42 (CEST)
- Beobachtung aus unserer Gegend - unser Pfarrer wird in der Allianz eher schief angeschaut, weil er auch mit den Landeskirchen (katholisch, reformiert, christkatholisch) zusammenarbeitet und z.B. bei ökumenischen Gottesdiensten mitmacht (unsere Gemeinde ist dann natürlich auch dabei, aber sonst niemand aus der Allianz). --Irmgard 8. Jul 2005 22:31 (CEST)
- Wir sollten natürlich in Erinnerung halten, dass der Grund für diese Diskussion die Frage ist, in welchen Wikipedia Kategorien der Artikel Evangelisch-methodistische Kirche einzuordnen ist. Da die Kategorie hier "Protestantismus" nun mal heißt, wäre es höchstens möglich, die Kategorie in "Evangelische Dinge" oder so etwas umzubenennen. Und wenn man "Konfession" funktional definiert, dann passen sowohl Methodisten als auch Anglikaner in dieser Kategorie (wissend, warum sie keine XY sind). Auch mein Einwand in dieser Frage war eher auf das Konfessionsverständnis als auf die Einordnung gerichtet. Die Kategorie "Evangelikal" fände ich allerdings unpassend für Methodismus, zumal es ja auch Evangelikale in vielen evangelischen Kirchen gibt, ohne dass man die Kirchen als ganze in die Kategorie "evangelikal" einsortieren sollte. --Bhuck 8. Jul 2005 13:30 (CEST)
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- fazit: christliche konfession ja, frekirche ja, evangelikal nein, protestantismus ?
zum protestantismus werden doch nur die kirchen gerechnet, die durch die reformation und als abspaltung davon entstanden sind. wenn aber die methos von den anglikanern abstammen, trifft das wohl eher nicht zu? --Neuroca 8. Jul 2005 20:42 (CEST)
- protestantismus: solange die kategorie so heißt, dann auch ja. die anglikanische kirche in USA hieß auch lange zeit "Protestant Episcopal Church in the USA". Das anglikanische Verständis ist zugleich protestantisch und katholisch. Aber der Begriff "protestantisch" ist historisch eben doch etwas anders geprägt. --Bhuck 23:20, 9. Jul 2005 (CEST)
[Bearbeiten] Logo
Sollte man nicht auch das Flammen-Logo der weltweiten UMC einfügen?--Bhuck 13:24, 30. Nov 2005 (CET)
- Das Kreuz-Flammen-Logo ist ein geschütztes Zeichen. Infos zur Verwendung des Logos sind auf folgendem Link zu finden: http://archives.umc.org/interior.asp?mid=1563 Zak.Mc.Kracken 22:35, 9. Jan 2006 (CET)
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- Das Kreuz-Flammen-Logo wird in der englischsprachigen Wikipedia verwendet. Da das mit ® und so stattfindet, wird das wohl im Einklang mit den verlinkten Infos sein, oder nicht?--Bhuck 15:42, 10. Apr 2006 (CEST)
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- Ich würde ebenfalls gern das Kreuz-Flammen-Logo einfügen. Wenn ich aber meinen beschränkten Enlischkenntnissen vertrauen kann, ist die Genehmigung bisher nur für den englischsprachigen Artikel über die UMC erteilt (siehe hier) bzw. nur für die englischsprachige Wikipedia (siehe auch hier) und ausdrücklich für keine weitere Verwendung in Wikipedia. Oder? Wie verstehst du das? 84.180.17.177 14:34, 25. Apr 2006 (CEST)
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- Der Person, die mit der IP-Adresse 84.180.17.177 signiert hat, stimme ich - nach Lesen der verlinkten englischsprachigen Texte - zu. Das UMC-Logo ist urheber- und markenrechtlich geschützt. Damit ist es, soweit ich die Lizenzvorlagen für Bilder verstanden habe, nicht erlaubt, es für die deutschsprachige Wikipedia zu verwenden. Selbst eine entsprechende Ausnahmeregelung wie für die beiden Artikel United Methodist Church oder Methodism der englischsprachige Wikipedia für einen deutschen Artikel würde uns wohl nichts nützen, denn nach den Richtlinien der deutschsprachigen Wikipedia müssen verwendete Bilder durch beliebige Leute beliebig genutzt und verändert werden dürfen. Dem steht das Urheberrecht und der Markenschutz des UMC-Logos entgegen. Das hat wahrscheinlich mit dem Urheberrecht in den deutschsprachigen Ländern zu tun. Bin kein Rechtsexperte, aber so stellt sich mir die Sache dar. --Mathetes 21:03, 25. Apr 2006 (CEST)
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[Bearbeiten] Die Evangelisch-Methodistische Kirche in Österreich
Heute ist der Abschnitt 5. Die Evangelisch-Methodistische Kirche in Österreich hinzugefügt worden. Dagegen habe ich ja nichts. Aber irgendwie will mir die jetzige Positionierung/Eingliederung in den Artikel nicht gefallen. Gibt es dazu noch andere Meinungen? Hat jemand Ideen für eine Oberkategorie in die man dann auch Informationen zur EMK in anderen Ländern (Deutschland, Schweiz...) ablegen kann?--Michael l 20:02, 7. Feb 2006 (CET)
- Der Abschnitt Die Evangelisch-Methodistische Kirche in Österreich ist grundsätzlich sehr interessant, passt jedoch nach meiner Meinung besser als Unterkategorie in den Abschnitt zur Geschichte der EmK. Die Informationen zur Mitgliedschaft, zur allgemeinen Struktur sowie zur weltweiten EmK können sowieso entfallen, da sie nicht nur auf die EmK in Österreich sondern auf die Gesamtkirche zutreffen und schon in den entsprechenden Abschnitten erscheinen. Zusätzlich könnte (oder müsste?) dann auch die schweizerische und die deutsche Geschichte der EmK näher beleuchten werden. Zak.Mc.Kracken 00:23, 8. Feb 2006 (CET)
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- Ich habe den Abschnitt überarbeitet und bei der Geschichte eingefügt. Es sollten jetzt noch Artikel zur EmK in Deutschland und der Schweiz folgen.--Michael l 19:09, 11. Feb 2006 (CET)
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- Schweiz ist jetzt auch dabei - ein paar allgemeine Punkte habe ich zur allgemeinen Geschichte verschoben. --Irmgard 23:54, 12. Feb 2006 (CET)
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[Bearbeiten] Umstellung
Ich habe die Organisation vor die Geschichte gelegt und etwas ergänzt für Nichtmethodisten - da zur Geschichte auch eine Entwicklung der europäischen Zentralkonferenzen gehört, sollte vorher in etwa erklärt sein, was das ist. Ausserdem habe ich das Soziale Bekenntnis zur Diakonie verschoben, und diakonische Werke Schweiz ergänzt - Österreich fehlt da noch. --Irmgard 23:54, 12. Feb 2006 (CET)
- Kann man den Artikel über die Kirche nicht ganz vom Methodismus trennen? Es gibt ja noch andere methodistische Kirchen, in en: und sv: wird das auch so gemacht. --Trickstar 13:09, 15. Feb 2006 (CET)
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- Ich halte das auch für besser; evt. Methodisten und Methodistische Kirchen, noch besser: Methodisten und Methodisten in ... (Deutschland, Schweiz, Österreich etc)Gregor Helms 16:21, 15. Feb 2006 (CET)
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- Das Problem ist dann immer noch, dass wir mindestens vier verschiedene Kirchen (die sich 2 + 2 und dann nochmal vereinigen) haben, dass die Organisation der Bischöflichen Methodistenkirche einmal Schweiz-Deutschland-Österreich, dann Deutschland und Schweiz-Österreich, dann Deutschland-Österreich und Schweiz und dann wieder Deutschland und Schweiz-Österreich war. Dazu dann noch die Evangelische Gemeinschaft, wo die Aufteilung natürlich zeitlich und organisatorisch anders verläuft... Wie willst du diese Geschichte länderspezifisch erzählen? Irmgard 23:13, 16. Feb 2006 (CET)
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- Ein weiterer Faktor ist, dass die United Methodist Church sich als eine weltweite Kirche versteht und nicht als weltweiter Verein von lokalen Gemeinden. Das zeigt sich auch in ihrer Struktur. Entscheidungen der Zentralkonferenz über Lehre und Organisation sind für alle bindend. In diesem Punkt gleichen die Methodisten eher der katholischen Kirche als den deutschen evangelischen Landeskirchen (die ja alle eigenständige Kirchen sind) oder den meist kongregationalistischen Freikirchen. (allerdings ist die Zentralkonferenz der EmK ein gewähltes Parlament, nicht eine Einzelperson). Natürlich gibt es lokale Fakten die nur einzelne Kirchen besonders betreffen (z.B. das Verhältnis der deutschen und österreichischen EmK zum Nationalsozialismus, das Verhältnis der EmK auf dem Balkan zum Kommunismus, der Verhältnis der nordafrikanischen EmK zum Islam) aber die meisten wesentlichen Fakten gehören zur Geschichte der Gesamtkirche, nicht zur Geschichte der EmK in der Schweiz, Deutschland oder Österreich. Irmgard 23:13, 16. Feb 2006 (CET)
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Wie wärs damit?
- Methodismus
- Evangelisch-methodistische Kirche in Deutschland
- Evangelisch-methodistische Kirche in Österreich
- Evangelisch-methodistische Kirche Schweiz/Frankreich
- United Methodist Church
- World Methodist Council
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- etc. --Trickstar 18:40, 15. Feb 2006 (CET)
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- Grundsätzlich gut! Aber: Wie Freikirchler sind eine reltiv bunte Gesellschaft. In Deutschland, Österreich und der Schweiz kann man vielleicht noch von einer "Evangelisch-methodistischer Kirche" sprechen. In anderen Ländern (zB Großbritannien) sieht es jedoch anders aus: es gibt verschiedene methodistische Kirchen bzw. Bewegungen. Deshalb - und wegen der Vereinheitlichung - wäre es besser das Lemma "Methodisten in ..." zu wählen (vgl. Baptisten als Hauptartikel - und dann: Baptisten in Österreich, Baptisten in der Schweiz, Baptisten in den Niederlanden, etc. mfg, Gregor Helms 23:44, 15. Feb 2006 (CET)
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- Ich meinte auch dass man die EmKs einzeln auflistet, die obigen habe ich kurz mit Google gefunden, dass sollte nicht suggerieren dass das für jedes Land einzeln gemacht wird, sondern für jede Kirche. Denn sowas wie Methodisten in den USA halte ich nicht für sinnvoll. cya --Trickstar 10:24, 16. Feb 2006 (CET)
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- Achtung - es gibt nur eine EmK, keine lokalen EmKs in der Mehrzahl, keine deutsche EmK, keine Schweizer Emk. Die ganz exakte Bezeichnung wäre Zentralkonferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland, Zentralkonferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche in Mittel- und Südeuropa (Zentralkonferenz entspricht dem römisch-katholischen Bistum das ja auch keine eigene Kirche ist). --Irmgard 23:22, 16. Feb 2006 (CET)
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- Innerhalb der EmK mag es diese nicht geben, aber ich vermute formal wird das ganze in jedem Land als eigene Kirche "angemeldet" werden müssen. Die Evangelische Kirche in Deutschland sieht sich sicher auch nich gespalten von den Nachbarländern. Aber da kennt ihr euch sicher besser aus als ich :) Mir ging es in erster Linie auch darum, dass man die einzelnen Kirchen (welche auch immer das sind) vom Artikel über Methodismus getrennt werden, und du hast ja auch schon nen guten Start vorgelegt. --Trickstar 00:53, 17. Feb 2006 (CET)
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- Das gilt ebenso für die römisch-katholische Kirche, die auch in jedem Land eine spezifische legale Form braucht (nur schon um die Pfarrergehälter abzurechnen), ohne dass es deshalb eine österreichische katholische Kirche oder deutsche katholische Kirche gibt. Die evangelische Kirche ist da anders - die "Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Zürich", "Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Aargau", oder die "Evangelische Kirche von Westfalen" sind sowohl theologisch als auch administrativ völlig eigenständig. Bei den Methodisten haben die Schweiz und Österreich den gleichen Bischof, einen Schweizer, es könnte aber ebensogut ein Österreicher (oder Makedonier oder Pole) sein.
- Anders erklärt als Vergleich mit der Politik: Die katholische oder Evangelisch-methodistische Kirche sind wie ein Staat, die anglikanische oder orthodoxe Kirche wie die EU, die reformierten Kirchen der Schweiz oder die evangelischen Kirchen Deutschlands wie die UNO. Bei Pfingstgemeinde oder Baptisten ist jede lokale Gemeinde "ein Staat für sich", der sich der "UNO" oder "EU" anschliessen kann oder auch nicht. Irmgard 10:11, 17. Feb 2006 (CET)
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[Bearbeiten] Spaltpilz war am Werk
Heute neu entstandene Artikel
- Methodistische und Wesleyanische Kirchen (einiges von hier gestohlen). Mir gefällt der Titel besser als Methodismus
- Bischöfliche Methodistenkirche
- Evangelische Gemeinschaft (Methodismus)
- Kirche der Vereinigten Brüder in Christo
- Evangelische Vereinigte Brüderkirche
Die meisten Artikel dürfen durchaus noch erweitert werden (wer englisch kann, kann sie von den englischen Artikeln inspirieren lassen). Irmgard 22:55, 16. Feb 2006 (CET)
[Bearbeiten] Tradition
Die EMK ist eine Kirche in der Wesleyanischen Tradition, nicht in der reformierten Tradition - das ist ein Unterschied, sowohl in der Theologie (Arminianismus nicht Calvinismus) als auch in der Praxis (z.B. Liturgie). --Irmgard 23:54, 12. Feb 2006 (CET)
- Hierzu möchte ich auf einen Link (weil für alle nachprüfbar) zur offiziellen Seite der EmK in Deutschland verweisen, dessen Inhalt die EmK als auf dem "Boden der Reformation" stehend beschreibt: www.emk.de/fakten/55.htm Zak.Mc.Kracken 00:32, 13. Feb 2006 (CET)
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- Das stimmt auch, so weit es geht und ist sicher berechtigt als nicht-kontroverses Statement im Internet ("wir sind keine esoterische Sekte"). Es kann aber auch falsch verstanden werden, da die Leute in Deutschland darunter lutherische Tradition und die in der Schweiz reformierte Tradition verstehen. Die EMK kommt jedoch aus der anglikanischen Tradition, die ja auch auf dem Boden der Reformation steht, hat allerdings auch da ihre speziellen Schwerpunkte.
- Die Wesleyanischen Kirchen gehören klar zu den evangelischen Kirchen (also basierend auf der Reformation), aber sie haben ihre eigenen Schwerpunkte: Sie sehen ihre Lehre auf vier Säulen: basierend auf der Schrift, informiert durch die christliche Tradition, belebt durch die Erfahrung und geprüft durch die Vernunft. Das ist weder Luther noch Calvin. Des weiteren gehört unverzichtbar zur Wesleyanischen Tradition persönliche Heiligung (im Sinn von konkreter Umsetzung des Glaubens in den Alltag) und das Konzept der vorauseilenden Gnade (Arminianismus) und daher notwendigen persönlichen Ja zur Erlösungstat Gottes. Zur wesleyanischen Tradition gehört auch eine spezifische Kirchenstruktur, die sich weder als presbyterianisch noch kongregationalistisch noch episkopal einordnen lässt.
- Wenn du die Reformation unbedingt drinhaben musst, dann machen wir "wesleyanische Tradition auf dem Boden der Reformation" - da ist kein Methodist dagegen. Irmgard 10:34, 13. Feb 2006 (CET)
- Ich hab zwar keine Ahnung davon, aber warum sind sie nicht episkopal, wenn es doch eine en:Methodist Episcopal Church gibt? --Trickstar 23:32, 15. Feb 2006 (CET)
- Episkopal sind sie schon (das sind alle Kirchen, die Bischöfe haben). Der Name Evangelisch-methodistische Kirche ist eine Zusammensetzung aus den Namen der Vorgängerkirchen Evangelische Gemeinschaft und Bischöfliche Methodistenkirche. Die Bischöfliche Methodistenkirche nannte sich im 18. Jahrhundert so, weil sie in den USA eigene Bischöfe und eine eigene Kirchenstruktur hatte, im Unterschied zu den englischen Methodisten, die zur gleichen Zeit immer noch eine innerkirchliche anglikanische Bewegung waren. Damals war der Bischof ein wesentlicher Unterschied - 1968 hat man ihn als nicht mehr so wichtig angesehen, dass er im Namen enthalten sein muss. Irmgard 11:11, 17. Feb 2006 (CET)
[Bearbeiten] Geschichte in Österreich
Dieser Absatz enthält sehr viel, was man ebensogut von andern methodistischen Kirchen sagen könnte - dafür einiges nicht, was österreich-spezifisch interessant sein könnte. Ich würde den Absatz aber trotzdem zusammenlegen als Geschichte der EmK in Mitteleuropa., die einzelnen Kirchen unterscheiden sich zu wenig für eine wirkliche Separatgeschichte. Den von mir stammenden Schweizer Absatz streiche ich das "allgemeine" auch.
Die Evangelisch-methodistische Kirche besteht in Österreich seit 1870. -
- Wer hat sie gegründet? Welche(n) methodistische Kirche(n)?
Am Anfang des vorigen Jahrhunderts ging die Methodistenkirche durch diakonische Arbeit vor allem auf die durch den Ersten Weltkrieg entstanden Nöte ein und breitete sich dadurch weiter aus.
- nicht speziell österreichisch, weglassen
Die Weltwirtschaftskrise der 1920er Jahre traf jedoch auch die Methodistenkirche schwer und sie konnte sich während des Zweiten Weltkrieg nur langsam wieder erholen. -
- weder speziell methodistisch noch speziell österreichisch, weglassen
Während der NS-Zeit blieben die Freikirchen zwar vorerst verschont, viele Pastoren wurden aber zum Kriegsdienst herangezogen. -
- Wer war damals Bischof von Österreich? Melle oder Nuelsen? Wie standen die Österreichischen Methodisten zum Nationalsozialismus bzw zum Bischof?
Der ehemalige Superintendent Hinrich Bargmann half Juden in die USA zu emigrieren. -
- Privat oder zusammen mit der Kirche?
Dort erfuhren sie dann vom methodistischen Bischof weitere Hilfe.
- Nichts mit Österreich zu tun, weglassen
Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es nur noch zwei Pastoren, die sich um 600 Mitglieder kümmern mussten.
Die gesetzliche Anerkennung der Methodistenkirche erfolgte in Österreich 1951 durch die Unterstützung der Alliierten. Zuvor wurde 1892 und 1920 das Gesuch um gesetzliche Anerkennung abgelehnt.
Hinrich Bargmann leitete die Methodistenkirche noch bis 1953 -
- die Leitung der Jahreskonferenz, also des höchsten österreichischen Gremiums, ist beim Bischof, wer war das damals?
Wie auch die anderen Kirchen unterstützen die Methodisten die Flüchtlingsarbeit in den Nachkriegsjahren des Ersten und Zweiten Weltkrieges. -
- nichts spezielles, gilt auch für DE und CH (abgesehen von den andern Kirchen) - weglassen
1990 kam es zur Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft mit der evangelischen Kirche Augsburger Bekenntnis und der evangelischen Kirche Helvetisches Bekenntnis in Österreich -
- nicht gerade Neuigkeitswert nachdem die EmK seit 1973 in der Leuenberger Konkordie mitmacht.
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- Nur weil etwas aber nicht speziell Österreichisch ist bedeutet das doch nicht, dass es nicht trotzdem zu deren Geschichte gehört...--Michael l 19:01, 18. Feb 2006 (CET)
[Bearbeiten] Woran glauben sie?
Was dem Artikel sehr fehlt, sind einige Aussagen zur Lehre und dem Glauben der "evangelisch-methodistischen Kirche"!
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- Steht alles unter Methodistische und Wesleyanische Kirchen. Im Artikel steht ein Verweis dorthin! mfg, Gregor Helms 15:54, 10. Apr 2006 (CEST)
[Bearbeiten] Bezeichnung "Methodismus" im Abschnitt "Allgemeiner Überblick"
Zum Teilsatz "die Bezeichnung Methodismus schätzen die Methodisten weniger, da ismen gewöhnlich als Abgrenzung verstanden werden": Dass ismen gewöhnlich als Abgrenzung und - noch schlimmer - manchmal abwertend gebraucht werden, halte ich für eine richtige Aussage. Der Name "Methodisten" ist ein ehemaliger Spottname. Da kommt das ja zum Ausdruck. Aber dass Methodisten die Bezeichnung "Methodismus" weniger schätzen, ist mir bisher noch nicht bekannt gewesen und leuchtet mir auch nicht ein. Dann dürften sie sich auch nicht selbst "Methodisten" nennen und eine andere Bezeichnung für ihre Kirchen wählen, denn isten und istisch hängt sprachlich ja ganz eng mit ismus zusammen (vgl. Kommunismus, Kommunisten, kommunistisch oder Kapitalismus, Kapitalisten, kapitalistisch). Im Übrigen ist Methodismus eine bezeichnung für die methodistische Bewegung, die sich nicht nur in Kirchen manifestiert, die "methodistisch" im Namen tragen.
Ich habe den Satz, "Angehörige der Evangelisch-methodistischen Kirche werden als Methodisten bezeichnet, ihre Lehre als methodistische Lehre – die Bezeichnung Methodismus schätzen die Methodisten weniger, da ismen gewöhnlich als Abgrenzung verstanden werden und Abgrenzung für Methodisten gerade nicht ein Wesenszug ihrer Kirche ist.", umformuliert in zwei Sätze:
"Angehörige der Evangelisch-methodistischen Kirche - und der methodistischen Bewegung insgesamt - werden als Methodisten bezeichnet. Abgrenzung gegenüber anderen Christen ist für Methodisten kein Wesenszug ihres Glaubens und ihrer Lehre." --Mathetes 16:13, 11. Mai 2006 (CEST)
[Bearbeiten] siehe auch (Portal: Freikirchen) entfernt. Warum?
Warum wurde der Link zum Portal: Freikirchen entfernt?--Michael l 23:07, 18. Mai 2006 (CEST)
- Im Änderungskommentar ist ein Link auf Wikipedia:Portale, dort steht: Ergänze es unter "Siehe auch" im Hauptartikel des Themas. Mit Vorlagen auf Portale hinzuweisen ist unerwünscht, genausowenig sollte das Portal in jedem Artikel des Themengebiets verlinkt werden. --stefan (?!) 23:40, 18. Mai 2006 (CEST)
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- Hallo Stefan h, bitte suche erst den Konsens mit denjenigen, die diesen Artikel hauptsächlich bearbeiten, in diesem Fall also mit Benutzer:Irmgard. Danke! Viele Grüße --Mathetes 02:12, 19. Mai 2006 (CEST)
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- Ich bitte dich, suche den Konsens mit Wikipedia (und deren Richtlinien). Sammeldiskussion auf Benutzer_Diskussion:Stefan_h#Portalverweise löschen, siehe auch Benutzer_Diskussion:Stefan_h#Portal:Bibel-Linkvorlage. --stefan (?!) 12:15, 19. Mai 2006 (CEST)
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- Hallo Stefan h, auch hier wird über dieses Thema "sammeldiskutiert": Wikipedia_Diskussion:Portale#Ich beantrage (Neu-)Diskussion über Portal-Verweise in_Artikeln. Da gehört m. E. die Diskussion auch hin. Mich stört weniger, dass bei diesem Artikel hier der Portal-Verweis entfallen soll, sondern mehr Dein m. E. rücksichtsloses und unkooperatives Verhalten. Ich bitte Dich noch einmal, Deine Auffassung auf der Diskussionsseite der entsprechenden Artikel freundlich und sachlich vorzubringen und - wenn Du das für erforderlich hältst oder danach gefragt wirst - für den Einzelfall zu begründen. Je nach im Einzelfall gefundenen Konsens bleibt der Portal-Verweis bestehen oder entfällt. Ist das ein Vorschlag, auf den Du Dich einlassen kannst? Alternativ könnte zunächst auf der o. g. Wikipedia-Diskussionseite "Portale" ein Gesamtkonsens gesucht werden. Viele Grüße --Mathetes 12:58, 19. Mai 2006 (CEST)
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- Die Löschung des Portal-Links zum Thema Freikirche finde ich in diesem Artikel nicht sinnvoll. Das Freikirchen-Portal ist meiner Meinung nach keine reine Linkwüste ohne Beschreibung sondern gibt einen schnellen Überblick über andere Freikirchen, den man so sonst nicht bekommt. Und auch der Grund "Übersichtlichkeit" spielt hier ja wohl keine Rolle.
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Warum soll also auf einee Löschung des Portal-Links bestehen bleiben? Ich wäre für die Wiederaufnahme des Links, da meiner Meinung nach bei diesem (allgemein) Kontroversen Thema nicht eine Person alleine diese Entscheidung übernehmen sollte! Außerdem bietet eine Verlinkung zum Portal in diesem Artikel EINIGES an Mehrwert. Und wenn man sich die Diskussion zum Löschen von Portallinks anschaut ist dort durchaus die Meinung vertreten, das Portallinks, die für einen Artikel sinnvolle weitere Infos bereitstellen, bestehen bleiben sollten.--Michael l 18:39, 20. Mai 2006 (CEST)
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- Ich verstehe die Entfernung nicht als ein inhalticher, sondern als ein formaler Edit. Portale sollen nur im Hauptartikel direkt verlinkt werden. Für Portal:Freikirchen wäre das der Artikel Freikirche. Und in der Tat ist dort ein Link. Und dass jemand den Artikel zur EmK liest, und nicht entdeckt, dass die EmK eine Freikirche ist, halte ich angesichts der prominenten Platzierung des Begriffs (erster Satz!) für ausgeschlossen. Es ist also mit 2 Klicks möglich, auf das Portal zu gelangen, wenn jemand sich für das Thema Freikirchen interessiert. Soll man dann bei einem Film mit homosexueller Thematik dann auch auf das Portal:Homosexualität verweisen dürfen? Entweder gibt es Regeln, oder es gibt sie nicht. Etwas anderes wäre vielleicht eine Navi-Leiste zum Thema Freikirchen... --Bhuck 13:24, 21. Mai 2006 (CEST)
- In diesem Artikel sehe ich aber das Argument der Übersichtlichkeit als nicht gegeben an. Da ich aber einfach keine Lust darauf habe, das ganze Prinzip in Frage zu stellen, werde ich mich fügen - dann lasst den Portal-Link halt draußen. Ich verstehe zwar immer noch nicht warum (auf diesen bestimmten Artikel bezogen - bei manch anderem leuchtet es mir durchaus ein), aber ich muss ja nicht alles verstehen...
- Ich verstehe die Entfernung nicht als ein inhalticher, sondern als ein formaler Edit. Portale sollen nur im Hauptartikel direkt verlinkt werden. Für Portal:Freikirchen wäre das der Artikel Freikirche. Und in der Tat ist dort ein Link. Und dass jemand den Artikel zur EmK liest, und nicht entdeckt, dass die EmK eine Freikirche ist, halte ich angesichts der prominenten Platzierung des Begriffs (erster Satz!) für ausgeschlossen. Es ist also mit 2 Klicks möglich, auf das Portal zu gelangen, wenn jemand sich für das Thema Freikirchen interessiert. Soll man dann bei einem Film mit homosexueller Thematik dann auch auf das Portal:Homosexualität verweisen dürfen? Entweder gibt es Regeln, oder es gibt sie nicht. Etwas anderes wäre vielleicht eine Navi-Leiste zum Thema Freikirchen... --Bhuck 13:24, 21. Mai 2006 (CEST)
Edit: In weiten Teilen entwickelt sich die Wikipedia genau so zu einem Bürokratie- und Paragraphen-Apparat wie die BRD... Schade - aber unter solchen Bedingungen sehe ich für mich keine Möglichkeit der konstruktiven Mitarbeit. In weiten Bereichen spielt die Wikipedia die Möglichkeiten, die ihr das Internet gibt nicht aus - sondern engt sich (auf Basis von fragwürdigen Richtlinen) selber ein. Ob sie dadurch besser ist - ich weiß es nicht.--Michael l 22:52, 21. Mai 2006 (CEST)
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- Ich empfinde das genauso: Da erhalte ich eine Menge mails von Schülern und Studenten, die die Übersichtlichkeit "meiner" Portale Portal:Freikirchen, Portal:Baptisten, Portal:Täuferbewegung loben und das gerade mit dem Hinweis, dass die Artikel, die im Portal genannt werden, jeweils einen Hinweis auf das Portal geboten haben ... und da kommt ein Bürokrat und löscht in den Artikeln sämtliche Portalhinweise. Für den Wiki-Newcomer waren diese Hinweise wertvolle Möglichkeiten, bei seinem Interessensgebiet weiterzuforschen und die in Wiki vorhandene Bandbreite des Themas zu entdecken. Jetzt begegnet er einem Einzelartikel ... und mit viel Glück ab und zu auch dem Portal. Ich halte angesichts dieser bürokratischen Eingriffe die Portalarbeit für weitgehend sinnlos und bin frustriert im Blick auf die Arbeit, die ich hier investiert habe. Die Kategorien, auf die immer wieder hingewiesen wird, wenn es um diese Diskussion geht, sind völlig ungeeigntet und unübersichtlich. Da tragen - meist unkontrolliert - irgendwelche Leute nach Gutdünken irgendwas ein. Verantwortliche für die Kategorien lasssen sich im Gegensatz zu Portalen kaum ausmachen. Wenn man alleine mal die Kategorien Freikirche, Baptismus und Täufertum in diesem Zusammenhang untersucht, wird man krank. mfg, Gregor Helms 23:35, 21. Mai 2006 (CEST)
- Portale sind nun mal für Insider oder Mitarbeiter und dienen diesen zur schnellen Navigation. Sie sind gedacht als Portale(!), also als Einstiegsseiten von außen, also zum verlinken auf privaten Homepages o.Ä. Ein Nichtauskenner (von Google oder von intern) ist im Artikelbereich sehr viel besser aufgehoben und stößt - bei Interesse für einen Bereich - auch auf die Portale. Er braucht vor allem gute Artikeleinleitungen, wo der Begriff erklärt und abgegrenzt wird, auf übergeordnete Begriffe und eventuelle Missverständnisse hingewiesen wird. In einer guten Einleitung sind automatisch die Artikel aller sinnvollen Portale verlinkt. Einen Klick weiter ist wieder ein vernünftiger Artikel mit Portallink.
Kategorien dienen - wie Portale - eher der Mitarbeit. An und für sich wäre also die Verbindung Kategorie-Portal sinnvoll, also ein Portalhinweis auf der (einen) zugehörigen Kategorienseite. Leider wird das in vielen Bereichen durch die unsinnige Facettenkategorisierung verunmöglicht. --stefan (?!) 10:48, 22. Mai 2006 (CEST)
- Portale sind nun mal für Insider oder Mitarbeiter und dienen diesen zur schnellen Navigation. Sie sind gedacht als Portale(!), also als Einstiegsseiten von außen, also zum verlinken auf privaten Homepages o.Ä. Ein Nichtauskenner (von Google oder von intern) ist im Artikelbereich sehr viel besser aufgehoben und stößt - bei Interesse für einen Bereich - auch auf die Portale. Er braucht vor allem gute Artikeleinleitungen, wo der Begriff erklärt und abgegrenzt wird, auf übergeordnete Begriffe und eventuelle Missverständnisse hingewiesen wird. In einer guten Einleitung sind automatisch die Artikel aller sinnvollen Portale verlinkt. Einen Klick weiter ist wieder ein vernünftiger Artikel mit Portallink.
- Ich empfinde das genauso: Da erhalte ich eine Menge mails von Schülern und Studenten, die die Übersichtlichkeit "meiner" Portale Portal:Freikirchen, Portal:Baptisten, Portal:Täuferbewegung loben und das gerade mit dem Hinweis, dass die Artikel, die im Portal genannt werden, jeweils einen Hinweis auf das Portal geboten haben ... und da kommt ein Bürokrat und löscht in den Artikeln sämtliche Portalhinweise. Für den Wiki-Newcomer waren diese Hinweise wertvolle Möglichkeiten, bei seinem Interessensgebiet weiterzuforschen und die in Wiki vorhandene Bandbreite des Themas zu entdecken. Jetzt begegnet er einem Einzelartikel ... und mit viel Glück ab und zu auch dem Portal. Ich halte angesichts dieser bürokratischen Eingriffe die Portalarbeit für weitgehend sinnlos und bin frustriert im Blick auf die Arbeit, die ich hier investiert habe. Die Kategorien, auf die immer wieder hingewiesen wird, wenn es um diese Diskussion geht, sind völlig ungeeigntet und unübersichtlich. Da tragen - meist unkontrolliert - irgendwelche Leute nach Gutdünken irgendwas ein. Verantwortliche für die Kategorien lasssen sich im Gegensatz zu Portalen kaum ausmachen. Wenn man alleine mal die Kategorien Freikirche, Baptismus und Täufertum in diesem Zusammenhang untersucht, wird man krank. mfg, Gregor Helms 23:35, 21. Mai 2006 (CEST)
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- Ich seh das teilweise ganz anders. Wir schreiben die Wiki-Artikel nicht für uns selbst, sondern für andere. Wären die Wiki-Portale primär für Wiki-Schreiber gedacht, bräuchten sie kein aufwendiges Design. Sie sollen Lust zum Lesen und Eintauchen in bestimmte Wissens- bzw. Fachgebiete machen. Was die Hauptseite für das Gesamtwiki ist, ist das Portal für thematische Teilbereiche. Gregor Helms 14:02, 22. Mai 2006 (CEST)
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- Da kann ich dir nicht zustimmen, Stefan. Deine Sicht der Dinge ist in sich sicherlich schlüssig - aber sicherlich nicht für jeden Besucher und Nutzer der Wikipedia (auch nicht für die, die über Google kommen...) gültig. Als (bald Ex)Schüler habe ich die Wikipedia für zwei Aufgaben hergenommen. a) um einen kurzen Überblick über einen Begriff o.ä. zu bekommen b) um die Wikipedia als Ausgangspunkt für eine eingehende Recherche über ein Thema zu nutzen. Bei a) stört mich ein Link zu einem Portal nicht. Ich klick ihn einfach nicht an. Der Punkt der Unübersichtlichkeit entfällt hier in meinen Augen, wenn in einem Artikel nur auf EIN Portal verlinkt wird... Bei b) hingegen wäre ich FROH, wenn ich schnell und zuverlässig von meinem Ausgangsartikel auf ein Portal komme. Warum soll ich mich da erst manuell durch jede Menge (vielleicht ebenfalls interessanter Artikel) klicken, wenn ich über das Portal eine sehr viel bessere Übersicht hätte? Warum also diese festgefahrenen Strukturen? Vor allem der Grund der Unübersichtlichkeit will mir - in den meisten Fällen - NICHT einleuchten. Um das Thema wieder auf diese Diskussionsseite zu lenken: Ich wäre dafür, den Portal-Verweis wieder einzubinden, da in den Wikipedia-Regeln so einer individuellen Lösung NICHT ausdrücklich widersprochen wird. Bei exszessivem Gebrauch von Portal-Verweisen finde ich eine Löschung durchaus sinnvoll. Ich wehre mich aber gegen solche Rasenmäheraktionen, wie sie unter anderem hier durchgeführt wurde - und das ohne Rücksprache mit einem Verweis auf eine "Regelung", die heiß diskutiert wird und durchaus Ausnahmen zulässt!--Michael l 20:12, 23. Mai 2006 (CEST)
[Bearbeiten] Methodistengemeinde+JüdischeGemeinde=Ein Gotteshaus?
Ich habe gehört, dass es in New York eine Methodistengemeinde gibt, die gleichzeitig mit einer Jüdischen Gemeinschaft ein Gotteshaus nutzen. Stmmt das? Ich fände es klasse! Haben sie vielleicht auch eine Homepage oder gibt es sonstige Seiten über diese Gemeinde im Internet? Falls das stimmt?!--84.169.231.4 21:00, 2. Jan. 2007 (CET)
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- Ich konnte im Internet nichts dazu finden, aber es würde mich nicht überraschen. Bei dieser jüdischen Gemeinde wird auch das Gotteshaus geteilt, und zwar mit einer Gemeinde der Episcopal Church in the USA.--Bhuck 09:28, 3. Jan. 2007 (CET)
Möglich wäre das schon, es gibt bei den Methodisten keine geweihten Kirchen und keine Vorschriften bezüglich Gebrauch - vermutlich finden allerdings die meisten Gottesdienste in so einem Fall getrennt statt. Da die Juden Freitag abend und Samstag Gottesdienste haben und die Methodisten Sonntags dürfte man gut aneinander vorbeikommen. Irmgard 09:36, 3. Jan. 2007 (CET)