Generativität
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Der Begriff Generativität wurde von Erik H. Erikson, einem deutsch-amerikanischen Psychoanalytiker und Vertreter der psychoanalytischen Ichpsychologie, als 7. Stufe seines Stufenmodells der psychosozialen Entwicklung begründet.
Generativität betrifft Menschen in der Altersklasse von ~30 bis 50 Jahren und meint, die Liebe in die Zukunft zu tragen und sich um zukünftige Generationen zu kümmern bzw. eigene Kinder großzuziehen. Erikson zählt dazu nicht nur, eigene Kinder zu zeugen und für sie zu sorgen, er zählt dazu auch das Unterrichten, die Künste und Wissenschaften sowie soziales Engagement. Also alles, was für zukünftige Generationen "brauchbar" sein könnte.
Generativität steht dabei im Wechselspiel mit der Stagnation. Schafft man es, Generativität und Stagnation in Einklang zu bringen, so hat man diese Stufe erfolgreich durchlaufen und die Fähigkeit zur Fürsorge erlangt, ohne sich dabei selbst zu vergessen.