Hans Heyerdahl
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Hans Heyerdahl (* 8. Juli 1857 in Smedjebakken, Provinz Dalarna, Schweden; † 10. Oktober 1913 in Kristiania, heute Oslo) war ein norwegischer Maler.
Heyerdahl wuchs in Drammen auf, besuchte die 1873 Kunstschule in Oslo und studierte ab 1874 gemeinsam mit Eilif Peterssen an der Akademie der Bildenden Künste München bei Ludwig von Löffz und Lindenschmit dem Jüngeren. Seine Begabung spiegelte sich bereits in zahlreichen Akademiepreisen wieder. Auf der Weltausstellung in Paris 1878 erhielt er die Goldmedaille für sein Bild Vertreibung Adams und Evas aus dem Paradies. Von 1878-82 arbeitet Heyerdahl in Paris und wurde als Schüler Léon Bonnats von der Pleinair-Malerei beeinflusst. Ein weiteres Hauptwerk Das sterbende Kind wurde 1882 von Frankreich angekauft. Die Auszeichnung dieses Bildes mit dem Großen Preis von Florenz ermöglichte ihm einen Italienaufenthalt 1882-84, wo er mit Arnold Böcklin Kontakt hatte.
In Oslo und Åsgårdstrand stand er in Kontakt mit Christian Krohg und dem jungen Edvard Munch. Er ist ein wichtiger Vertreter des Norwegischen Realismus. Nach der Jahrhundertwende öffnete er sich dem Pangermanismus.
Personendaten | |
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NAME | Heyerdahl, Hans |
KURZBESCHREIBUNG | norwegischer Maler |
GEBURTSDATUM | 8. Juli 1857 |
GEBURTSORT | Smedjebakken, Provinz Dalarna, Schweden |
STERBEDATUM | 10. Oktober 1913 |
STERBEORT | Kristiania, heute Oslo |
Kategorien: Maler | Norweger | Geboren 1857 | Gestorben 1913 | Mann