Jüdische Allgemeine
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Die Jüdische Allgemeine ist die einzige überregionale jüdische Wochenzeitung in Deutschland. Sie wurde 1946 als Jüdisches Gemeindeblatt für die Nord-Rheinprovinz und Westfalen mit Sitz in Düsseldorf gegründet und noch im selben Jahr in Jüdisches Gemeindeblatt für die britische Zone umbenannt. Nach einigen weiteren Namenswechseln hieß sie ab 1973 Allgemeine Jüdische Wochenzeitung, ab 2002 dann Jüdische Allgemeine. Die Redaktion zog 1985 nach Bonn, 1999 nach Berlin. Die Auflage beträgt zur Zeit 25.000 Exemplare.
Die Zeitschrift sieht sich der Tradition der Allgemeinen Zeitung des Judenthums, die 1837 gegründet wurde, 1922 in der Publikation CV-Zeitung des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens aufging und am 3. November 1938 eingestellt wurde.