Kurt Otto
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Kurt Otto (* 9. Juni 1887; † unbekannt) war ein nationalsozialistischer Politiker. Er ist nicht identisch mit einem gleichnamigen ehemaligen Landtagsabgeordneten in Rheinland-Pfalz.
[Bearbeiten] Leben
Nachdem Otto verschiedene Finanzämter in der preußischen Provinz Sachsen geleitet hatte, wurde er als führendes NSDAP-Mitglied 1933 Landeshauptmann dieser Provinz und stand fortan an der Spitze der Provinzialverbandes. Nach dem Pensionierung des Oberpräsidenten Curt von Ulrich 1944 war er der wichtigste Verwaltungsbeamte und blieb bis 1945 im Amt.
In der Funktion des Landeshauptmanns war Otto u.a. maßgeblich an Aktionen gegen jüdische Bürger und Künstler beteiligt. So ordnete er im Mai 1933 die Vernichtung der Arbeiten von Charles Crodel im Goethe-Theater in Bad Lauchstädt an.
1938 förderte er die Herausgabe eines Sammelwerkes von Louise von François unter dem Titel Aus der Provinz Sachsen durch Siegfried Berger.