Diskussion:Martin Niemöller
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[Bearbeiten] Haltung der Marine
Es ist nur eine Detailfrage, aber dass die NS-Politik auf den Schiffen der Kriegsmarine vor dem 20. Juli 44 keinen Raum hatte, ist eine apologetische Darstellung. Das Schicksal Oskar Kuschs belegt, dass die Kriegsmarine kein politikfreier Raum war. -- Tobnu 17:03, 2. Feb 2006 (CET)
[Bearbeiten] Zitat
Also das Zitat müsste überarbeitet werden, so steht z. B. in der englischen Wikipedia auch noch: "[...]Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Jude.[...]" Zudem fehlt eine Erklärung des Zitats, leider kenn ich mich hier zu wenig aus um das selbst zu verbessern, bzw. weiß nich ob die engl. oder die dt. "richtig" ist!
- Der Link [1] bietet die Textgrundlage und erklärt, wie es dazu kam. Muss es denn wirklich erklärt werden? -- Dietrich 23:05, 11. Mär 2006 (CET)
[Bearbeiten] Englischer Wikipedia-Artikel
Es wäre nicht schlecht, wenn mal jemand mit guten Englisch-Kenntnissen im englischen Wikipedia-Artikel über Niemöller vorbeischauen könnte. Den haben sich bislang einige User unter den Nagel gerissen, die einseitig Niemöllers Rolle als Nazi-Sympathisant hervorheben wollen. Da dort mittlerweile für jeden winzigen Halbsatz ein Quellenbeleg verlangt wird, ist es auch nicht leicht, den Artikel wieder ausbalancierter darzustellen. Wäre also wirklich gut, wenn jemand mit ausführlichem Wissen über Niemöller dort vorbeischauen würde.--84.167.153.88 11:19, 27. Aug 2006 (CEST)
[Bearbeiten] Gerechter unter den Völkern?
Kann jemand vielleicht eine Quelle dafür angeben, dass Niemöller von Yad Vashem die Auszeichnung "Gerechter unter den Völkern" bekommen hat? Ich habe trotz einiger Recherche nirgendwo sonst einen Anhaltspunkt dafür finden können.--84.167.141.240 20:50, 8. Sep 2006 (CEST)
Ich auch nicht. Habe ihn hier sowie im GudV Artikel entfernt. --Gabbahead. 23:00, 8. Sep 2006 (CEST)
[Bearbeiten] Ausscheiden aus der Synode der EKHN
"auch der Kirche traute er Reformfähigkeit nicht mehr zu, so dass er schließlich die hessen-nassauische Synode verließ", so wird das Ausscheiden Niemöllers aus der Synode in dem Artikel begründet. Nach meiner Erinnerung (die Szene war damals im Hesssichen Fernsehen zu sehen) war das nicht so. Auf dem Höhepunkt der antiautoritären Bewegung gab es eine breite Richtung in der EKHN, auch in ihrer Synode, die eine weitergehende Demokratisierung innerkirchlicher Strukturen forderte und damit partiell auch Erfolg hatte. Niemöller, den die Linke wegen seiner "linken" Positionen in der Friedensfrage fälschlich auch für einen der ihren in innerkirchlichen Strukturfragen hielt, ist dem in der letzten Sitzung der Synode an der er teilnahm, in einem dramtischen Auftritt entgegengetreten. Er hat noch einmal ein Bekenntnis zu bruderrätlichen Strukturen abgelegt, aber zugleich dem Sinne nach gesagt mit "Demokratie" im politischen Sinne habe dies nichts zu tun.
Vielleicht kann mal jemand, der Zugang zu den Protokollen der Synoden der EKHN hat, den genauen Wortlaut und den Debatten-Kontext nachlesen.
[Bearbeiten] Niemöller in Büdingen
Habe mir erlaubt, die Formulierung „Ehepaar von Ysenburg“ und Trauung 1936 richtig zu stellen. Vielleicht nur soviel zur Klärung: Otto Friedrich Fürst zu Ysenburg und Büdingen wurde 1936 von Marie Fürstin zu Ysenburg und ihrem Mann Carl (das Ehepaar war kinderlos) adoptiert. Als Niemöller nach Büdingen kam, war Otto Friedrich (der Fürst Carl war 1941 gestorben) Chef des Hauses. An der „Kirchenkampffront“ hatte aber tatsächlich vor allem die Fürstin Marie (nach 1941 „Fürstin Witwe“) gestanden. Im Zentralarchiv der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in Darmstadt befindet sich ein Briefwechsel der Fürstin Marie mit Martin Niemöller (Best. 62 Akz. 1654), der Aufschluss darüber gibt. Im übrigen hat die Fürstin Marie lange vor ihrer Ehe, im Jahr 1914, Niemöllers Mutter kennengelernt. Was also in einem Satz schwer auszudrücken ist, kann man so darstellen: Der Kontakt zu Niemöller von seiten Maries zu Ysenburg geht auf das Jahr 1934/1935 zurück; in der folge setzt sie sich in Büdingen für die BK ein, indem sie vor allem die Schlosskappelle (über die sie in Abstimmung mit ihrem Adoptivsohn das Verfügungsrecht hat) während der Zeit des „Dritten Reiches“ für Gottesdienste zur Verfügung stellt. Nachdem Otto Friedrich spätesten 1941 Chef des Hauses Ysenburg-Büdingen wird, trägt er, als "Patron", diesen Einsatz mit (was ihm Niemöller 1946 ausdrücklich bescheinigt hat). So hat in dieser gewiss nicht unwichtigen Periode Niemöllers die Fürstin Marie eine zentrale Rolle gespielt, die der unkommentierte Ausdruck „Ehepaar“ eher verdeckt. 217.237.150.116 02:33, 26. Feb. 2007 (CET)
Das Haus Ysenburg-Büdingen hat nach 1816 nirgendwo mehr regiert. Deshalb ist es unangemessen, von einer "Regentschaft" oder von einer "noch regierenden" Fürstin zu sprechen.
Wolfgang
Habe das Ganze (samt meiner vorigen Antwort) korrigiert bzw. präzisiert. Danke fürs Insistieren! 217.237.151.208 00:20, 6. Mär. 2007 (CET)