Mariä Namen
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Das Fest Mariä Namen wird im Kirchenjahr der Römisch-katholischen Kirche alljährlich am 12. September gefeiert. Es geht auf ein Fest zu Ehren des heiligen Namens Mariens zurück, das ab 1513 zuerst in der neukastilischen Diözese Cuenca (Spanien) gefeiert wurde.
Papst Innozenz XI. (1676–1689) machte den Festtag für die ganze Kirche verbindlich, nachdem am 12. September 1683 die vereinigten christlichen Heere unter dem Oberbefehl des polnischen Königs Johann III. Sobieski die Zweite Wiener Türkenbelagerung mit der siegreichen Schlacht am Kahlenberg vor Wien beendet hatten. Zunächst für den jeweiligen Sonntag nach Mariä Geburt (8. September) vorgeschrieben, verlegte Papst Pius X. (1903–1914) das Fest Mariä Namen auf den 12. September, den eigentlichen Siegestag.
Im Generalkalender (Allgemeiner Römischer Kalender) von 1970 wurde das Fest gestrichen, da es eine Doppelung zum Fest Mariä Geburt am 8. September darstelle. Im Regionalkalender für das deutsche Sprachgebiet blieb es „wegen des historischen Bezuges zum Sprachgebiet und der Verwurzelung im Volk“ (so die Einleitung im deutschen Messbuch) als sogenannter Nicht gebotener Gedenktag erhalten. Seit 2002 ist Mariä Namen als solcher Gedenktag auch wieder im Generalkalender vorgesehen.
[Bearbeiten] Weblinks
- Ökumenisches Heiligenlexikon
- Festjahr.de
- Glaubenszeugen.de
- Eintrag über Mariä Namen im Österreich-Lexikon von aeiou
- Schott Messtexte