Menaragärten
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Menaragärten (frz. jardin de la Ménara) sind ein öffentlicher Stadtpark in Marrakech.
Die etwa 100 Hektar großen Gärten sind größtenteils eine unter den Almohaden angelegte Olivenplantage aus dem 12. Jahrhundert. Sie liegen etwa 3km außerhalb der Stadtmauer. An den Wochenenden sind die Gärten ein beliebtes Ausflugsziel der Einheimischen.
Bewässert wird der Olivenhain durch einen See in der Mitte mit einem von dort ausgehenden weit verzweigten Kanalsystem.
1870 ließ Sultan Mohammed der Zweite am Rande des Wasserbeckens einen Pavillon errichten, den er fast täglich mit einer neuen Geliebten aufsuchte. Nach vollzogenem Liebesspiel soll er seine Gespielin ins Wasser geworfen haben, da sie nun nicht mehr jungfräulich war.
Koordinaten: 31° 36′ 48′′ N, 8° 01′ 18′′ W