Methodischer Neutralismus
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Begründung: Relevanz der von nur einer einzigen Person (so liest es sich zumindest) vertretenen These? -- Cecil 17:38, 21. Mär. 2007 (CET)
Der methodische Neutralismus ist eine vom Wissenschaftsphilosophen Rudolf Carnap vertretene Position, nachdem die Wahl einer empiristisch-wissenschaftlichen Sprache nicht mit einer Festlegung auf eine philosophisch oder metaphysischen Position verbunden ist[1].
Diese Position spielt vor allem in Carnaps - zusammen mit Otto Neurath - unternommenen Anstrengungen eine wichtige Rolle, die verschiedenen empirischen Wissenschaften zu einer Einheitswissenschaft zusammenzufassen, welche in einer Universalsprache ausgedrückt ist. Nach Carnap ist die Auswahl der Universalsprache insofern frei, als nur die exakten (syntaktischen) Regeln des Sprachaufbaus angegeben werden müssen. Mit der Wahl der Sprache an sich sind keine ontologischen Aussagen verbunden.
[Bearbeiten] Literatur
- R.Carnap "Die logische Syntax der Sprache" Wien/New York 1968, S. 45
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ P. Prechtl (Hrsg.) Grundbegriffe der analytischen Philosophie