Ruderenten
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Ruderenten | ||||||||||
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Systematik | ||||||||||
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Wissenschaftlicher Name | ||||||||||
Oxyurini | ||||||||||
Gattungen | ||||||||||
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Die Ruderenten (Oxyurini) sind eine Gattungsgruppe der Unterfamilie der Enten (Anatinae) aus der Familie der Entenvögel (Anatidae).
Die Ruderenten sind eine recht eigentümliche Gruppe der Entenvögel. Sie unterscheiden sich vor allem durch den Schnabel von den anderen Enten. Dieser Schnabel ist an der Wurzel breit und hoch und vorn schaufelförmig nach oben gebogen, der "Nagel" an der Schnabelspitze ist nach unten hakenförmig gekrümmt. Darüberhinaus haben die Ruderenten einen keilförmigen Schwanz aus 18 steifen und spitzen Federn, die beim Schwimmen radförmig ausgebreitet und dabei fast senkrecht aus dem Wasser emporgehoben getragen werden können.
Ruderenten entfernen sich nie weit vom Wasser und tauchen sehr gut.
Die meisten Arten gehören zur Gattung Oxyura. Obwohl die Ruderenten kleine, gewölbte Flügel haben, sind die meisten Arten gute und schnelle Flieger und ausgesprochene Zugvögel.
Männchen und Weibchen sind bei den meisten Arten unterschiedlich gefärbt. Obwohl meist wenig ruffreudig lässt der Erpel bei der Balz eine Reihe verschiedener Laute hören.
[Bearbeiten] Arten (Auswahl)
- Maskenruderente (Oxyura dominica)
- Schwarzkopfruderente (Oxyura jamaicensis)
- Andenruderente (Oxyura ferruginea)
- Weißkopfruderente (Oxyura leucocephala)
- Afrikanische Ruderente (Oxuyra maccoa)
- Argentinische Ruderente (Oxyura vittata)
- Australische Ruderente (Oxyura australis)
[Bearbeiten] Literatur
- T. Bartlett, Ducks And Geese - A Guide To Management, The Crowood Press, 2002, ISBN 1-852236507
- Hartmut Kolbe; Die Entenvögel der Welt, Ulmer Verlag 1999, ISBN 3-8001-7442-1