Ruprecht (Pfalz-Veldenz)
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Ruprecht von Pfalz-Veldenz (* 1506; † 28. Juli 1544 in Grevenstein) war der jüngere Sohn von Alexander von Pfalz-Zweibrücken und dessen Gemahlin Margareta von Hohenlohe-Waldenburg-Neuenstein. 1537 heiratete er Ursula, Wild- und Rheingräfin von Daun-Kyrburg und Salm (1515-1601). Sein Grab ist in der Alexanderkirche in Zweibrücken.
Ruprecht wählte zunächst den geistlichen Stand und war Domherr in Mainz, Köln und Straßburg, erklärte aber schon 1529 seinen Verzicht.
Nach dem Tod seines Bruders Ludwig führte Ruprecht ab 1533 die Regierungsgeschäfte bis 1543 für den minderjährigen Herzog Wolfgang.
Ruprecht verfocht die Ideen der Reformation entschiedener als sein Bruder. Er beauftrage Johann Schwebel mit der Erstellung einer neuen Kirchenordnung und ordnete die Verwendung der deutschen Sprache im Gottesdienst an.
Durch Vertrag vom 3. Oktober 1543 überließ der für volljährig erklärte Wolfgang Ruprecht die Ämter Veldenz und Lauterecken. Damit wurde die Linie Pfalz-Veldenz begründet, die bis zum Jahr 1694 existierte; 1553 kam zur Linie Veldenz noch die Grafschaft Lützelstein im Elsass dazu.
[Bearbeiten] Nachkommen aus der Ehe mit Ursula
- Anna von Pfalz-Veldenz (* 12. November 1540, † 30. März 1586) - Ehefrau von Markgraf Karl II. von Baden-Durlach
- Georg Johann I. Pfalzgraf und Herzog von der Pfalz-Veldenz (* 3. April 1543, † 1592), verheiratet mit Anna von Schweden, einer Tochter Gustav Wasas von Schweden
- Ursula von Pfalz-Veldenz (* 3. April 1543, † nach 1578), verheiratet mit Graf Wyrich VI. von Daun-Falkenstein
Personendaten | |
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NAME | Pfalz-Veldenz, Rupprecht von |
KURZBESCHREIBUNG | ab 1533 Regent von Pfalz-Zweibrücken-Neuburg |
STERBEORT | Grevenstein |