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Schlagwerk (Uhr) - Wikipedia

Schlagwerk (Uhr)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Das Schlagwerk einer Uhr ermöglicht die Vermittlung der aktuellen Uhrzeit auf akustischem Wege. Generell erfolgt die Erzeugung des Schlages durch einen oder mehrere Hämmer, die auf Glocken, Tonstäbe oder Tonfedern schlagen. Der Antrieb des Schlagwerks erfolgt durch Federkraft oder Gewichtszüge was erklärt, warum mechanische Uhren oftmals über mehrere Gewichte bzw. mehrere Aufzugslöcher verfügen. Der Aufbau eines Schlagwerks unterscheidet sich grundsätzlich in zwei Formen:

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Schlussscheibenschlagwerk

Die früheste und einfachste Form des Schlagwerks stellt das Schlussscheibenschlagwerk dar. Neben dem Räderwerk zum Antrieb des Schlaghammers verfügt das Werk über die sogenannte Schlussscheibe. Diese ist auf der Rückseite des Werkes angebracht und durch eine Welle mit der Antriebseinheit verbunden; pro Hammerschlag dreht sich sich besagte Scheibe um eine Teilung weiter. Der Umfang der Schlussscheibe ist mit Aussägungen versehen, in die der Einfallhebel, jene Vorrichtung die das Schlagwerk anhält, greift. Wird das Schlagwerk ausgelöst, so führt dies zum Heben des Hebels aus einer der Aussägungen. Das Schlagwerk beginnt zu laufen. Der Hebel gleitet nun auf dem erhabenen Umfang der Schlussscheibe bis zur nächsten Aussägungen. Ist die Aussägung erreicht, senkt sich der Hebel wieder und das Schlagwerk hält an. So entspricht die Länge der erhabenen Oberfläche bis zur nächsten Aussägung der Anzahl von Schlägen, die das Werk ausführt. So erklärt es sich, dass die Erhebungen am Umfang der Schlussscheibe unterschiedlich lang sind. Die Länge ist bei zwei auszuführenden Schlägen (2 Uhr) am geringsten, bei 12 Uhr am größten. Für die Ausführung des 1 Uhr Schlags ist keine separate Erhebung auf der Schlussscheibe notwendig, da das Schlagwerk mit jeder Umdrehung einen einzelnen Schlag ausführt, was auch für die Ausführung des Halbstundenschlags genutzt wird. Vorteil: Wegen des geringen Platzbedarfs können auch kleine Uhren mit einem Schlagwerk ausgestattet werden. Nachteil: Das Schlossscheibenschlagwerk ist relativ unabhängig vom Gangwerk. Ist die Aufzugsfeder des Schlagwerks abgelaufen, bleibt die Schlossscheibe stehen, während das Uhrwerk weiterläuft. Dann stimmt die Anzahl der Schläge später mit der tatsächlich angezeigten Uhrzeit nicht mehr überein. Gelegentlich könnten dann sogar Stundenschläge zur halben und Halbschläge zur vollen Stunde erklingen. Die Regulierung dieses Umstandes ist zeitraubend und mühselig, da die Zeiger einer Uhr mit Schlossscheibenschlagwerk niemals rückwärts gedreht werden dürfen. Zunächst muss der Stundenzeiger auf die tatsächlich geschlagene Stunde bewegt werden. Anschließend muss der Minutenzeiger stundenweise im Uhrzeigersinn gedreht werden, bis die aktuelle Uhrzeit wieder erreicht ist.

Tipp: Als Alternative kann ein rasches Vorwärtsdrehen des Minutenzeigers dienen. Ggf. kann man hierbei das Schlagwerk mit den Fingern blockieren, indem man den Windfang auf der außen rotierenden Welle festhält, um ein zwischenzeitliches Anlaufen so lange zu verhindern, bis die zuletzt ausgeschlagene volle oder halbe Stunde aufgeholt ist und man das Schlagwerk wieder freigibt. Danach wird die Uhr „normal“ reguliert, indem man sie bis zum Ende der Zeitjustierung vollständig ausschlagen lässt und hierbei keine Auslösung überspringen darf. Viele Regulatoren mit Schlossscheibenschlagwerk besitzen aber auch einen kleinen zusätzlichen seitlichen Auslösehebel, der - meist in Halbstundenschritten - so oft betätigt werden muss, bis Geh- und Schlagwerk wieder miteinander harmonieren.

[Bearbeiten] Rechenschlagwerk

Das Rechenschlagwerk räumt die erheblichen Nachteile des Schlossscheibenschlagwerks gänzlich aus. Grundsätzlich schlägt es immer die Stunde, die es anzeigt. Dies wird durch die Konstruktion der Komponenten erreicht, die auf der Vorderseite des Uhrwerks, im Zusammenspiel mit dem Zeigerwerk installiert sind. Auch das Rechenschlagwerk benötigt eine Orientierung für die Anzahl zur Ausführung der Schläge. Dazu ist eine rosettenförmige Scheibe fest mit der Zeigerwelle des Stundenzeigers verbunden. Ein als Wippe konstruierter Rechen tastet diese Scheibe ab. Während er sich bei 1 Uhr nur geringfügig nach unten bewegt, fällt er bei 12 Uhr ganz herunter. Ein Stift an einer sich drehenden Welle hebt den Rechen wieder Zacken für Zacken nach oben in die Ausgangsposition, während das Schlagwerk pro Drehung ein Signal erzeugt. Vorteil: Das Rechenschlagwerk räumt sämtliche Nachteile des vorgenannten Schlossscheibenschlagwerks aus. Eine Neuregulierung nach einem Stehenbleiben der Uhr ist somit wesentlich einfacher.

[Bearbeiten] Schlagwerk-Melodien

Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Melodien, mit denen eine Uhr akustisch die aktuelle Zeit vermittelt:

  • Der einfache Glocken- oder Tonfederschlag, bei dem das Uhrwerk weder über Schlossscheiben- noch Recchenschlagwerk verfügt.

Dabei ertönt ein einzelner Schlag zur vollen Stunde auf eine Glocke oder Tonfeder.

  • Der Schlag mit Stundenzählung macht das Vorhandensein eines Schlossscheiben- oder Rechenschlagwerks erforderlich
  • Der Schlag in Verbindung mit Melodien (nachstehend erklärt).

[Bearbeiten] Der Bim-Bam Schlag

Dieser wird meist in Tisch- und Pendeluhren von drei oder vier Hämmern auf der gleichen Anzahl von Tonstäben erzeugt und ertönt zur halben Stunde mit einem einzelnen Doppelschlag sowie zur vollen Stunde mit entsprechend zunehmender Anzahl der Schläge. Große Standuhrwerke bringen auch bei dieser Schlagvariante nicht selten bis zu acht Gongstäbe zum Klingen.

[Bearbeiten] Der Wiener Schlag

Eine Variante, die bei Kirchenuhren sehr beliebt ist, aber auch in verschiedenen, hochwertigen Heimuhren Verwendung findet. Nach vergangenen 15 Minuten ertönt ein einzelner Schlag. Nach 30 Minuten zwei, nach 45 Minuten drei und nach einer vollen Stunde vier Schläge. In einer in der Regel deutlich tieferen Tonlage erfolgt die Aufzählung der Stunden.

[Bearbeiten] Der Westminster Schlag

Eine recht bekannte Variante, die auch Big Ben Schlag genannt wird. Auch hier erfolgt die Signalisierung im 15 Minuten-Takt, wobei sich die einzelnen Melodien jeweils verlängern und somit eine Erkennung der tatsächlichen Zeit möglich ist. Die Aufzählung der Stunden erfolgt ebenfalls in unterschiedlicher Tonlage. Weitere weniger bekannte Melodien sind Whittington (8 Schläge pro Viertel), St. Michael, Ave-Maria und Trinity. In höherwertigen Uhren kann meist zwischen mehreren Melodien umgeschaltet werden. Der Westminster Schlag ist bei Heimuhren der beliebteste, doch kann gerade er auch sehr störend wirken, wenn sich das menschliche Ohr auf andere Geräuschquellen orientieren möchte, wie beispielsweise Radio und Fernsehen.

[Bearbeiten] Schlagabschaltung

Es besteht bei einigen Uhren die Möglichkeit, das Schlagwerk ganz, teilweise oder zu bestimmten Nachtzeiten abzuschalten. Meist dient hierzu ein Metallschieber, der das Schlagwerk blockiert. Es gibt auch Varianten, bei denen die Schlaghämmer lediglich von den Tonstäben ferngehalten werden. Dies geschieht mit Seilzügen. Bei der Nachtabschaltung verhindert eine mechanische Zusatzeinrichtung die Auslösung des Schlagwerks, meist in der Zeit von 22.00 bis 8.00 Uhr.

[Bearbeiten] Moderne Schlagwerke

Die Elektronik hat auch längst Einzug gehalten bei der Herstellung von Schlagwerken für Heimuhren. Auf einem Chip sind Melodien und Stundenschläge in digitaler Form festgehalten. Sie werden über einen Miniaturlautsprecher zu gegebener Zeit abgespielt. Auch elektronische Armbanduhren verfügen oftmals über ein Zeitsignal zur vollen Stunde.

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