Skatenight
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Eine Skatenight ist eine Freizeit- und Sportveranstaltung für Inlineskater, die in vielen großen Städten unter wechselnder Bezeichnung stattfindet. Sie wird in der Regel mehrmals während der Sommermonate ausgetragen. Dabei fahren die Teilnehmer auf von der Polizei offiziell abgesperrten Wegen eine längere Strecke oder einen Rundkurs.
Der ursprüngliche Zweck dieser Veranstaltungen war eine Demonstration. Die Skater kämpften für ihr Recht als eigenständige Verkehrsteilnehmer. Die Kategorisierung der Skater als Verkehrsteilnehmer wurde später bei einem Prozess mit dem abschließenden Urteil entschieden, in dem festgelegt wurde, dass Skater als Fußgänger zu gelten haben. Inzwischen gelten Skatenights als Sportveranstaltung.
Die Bedingungen für die Teilnahme an einer Skatenight sind von Ort zu Ort unterschiedlich. In vielen Städten ist eine Schutzausrüstung (z.B. Helm) Pflicht. Auch ist die Zielgruppe oft unterschiedlich. So richten sich einige Veranstalter nur an fortgeschrittene Skater, andere auch an Anfänger. Dies hat nicht nur unterschiedliche Auswirkungen auf das Streckenterrain und die -länge, sondern auch eine stark differierende Teilnehmerzahl zur Folge. So finden die Läufe in einigen Städten mit wenigen Hundert, in anderen dagegen mit Tausenden Teilnehmern statt.
Obwohl der Name „Skatenight“ eine Veranstaltung in den Abendstunden bzw. bei zumindest partieller Dunkelheit suggeriert, ist dies nicht überall der Fall. In manchen Städten wird die Fahrt so geplant, dass sie vor Einbruch der Dunkelheit bereits beendet ist.