TDIF
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf bitte mit ihn zu verbessern und entferne anschließend diese Markierung. |
Die T-DIF Schnittstelle wurde von Tascam für digitale Taperecorder entwickelt. (basierend auf High-8 Video Kassetten) Die unsymetrischen T-DIF Kabel dürfen nicht länger als 5 m sein, an den Enden sind 25-polige Stecker angebracht. (DB25) Übertragen werden die Audiodaten bidirektional nach mit maximal 24 Bit/96kHz seriell auf 8 Aus- und 8 Eingangskanälen. Die Synchronisation erfolgt intern per L/R Clock oder extern (wird also nicht im Kabel mitgeführt) per Word Clock.
Das TDIF Format konnte sich im Audiobereich bis heute kaum gegen das ADAT Format der amerikanischen Firma Alesis durchsetzen. Obwohl man für den bidirektionalen Datantransfer nur ein Kabel (statt zweien) braucht und die TDIF Schnittstelle gemeinhin als zuverlässiger gilt, finden sich außer bei den Produkten von Tascam selbst wenige Drittanbieter von Geräten mit TDIF Schnittstellen. Einige davon wären: Soundscape, Otari, Apogee, RME, Motu, Yamaha, Sony.
Da auch digitale Taperecorder heutzutage kaum noch genutzt werden, hat sich der Einsatz der TDIF Schnittstelle auf digitale Mischpulte, Soundkarten und Audiowandler verlagert.