Tetrahydrofolsäure
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
![Tetrahydrofolsäure, nach der IUPAC-Nomeklatur N-[(6S)-5,6,7,8-Tetrahydropteroyl]-L-glutaminsäure](../../../upload/shared/thumb/d/d7/Tetrahydrofolate.png/300px-Tetrahydrofolate.png)
Tetrahydrofolsäure (H4Folat, FH4), auch Coenzym F, ist ein biochemisches Abbauprodukt der Folsäure (= Vitamin B9) und fungiert im Stoffwechsel als wichtiger Methylgruppendonator.
Tetrahydrofolsäure und ihre Derivate sind von besonderer Bedeutung im Aminosäure- und Purin-Stoffwechsel. Biosynthetisch entsteht sie aus 7,8-Dihydrofolsäure (H2Folat, FH2), katalysiert vom Enzym Dihydrofolatreduktase. Stoffe, die dieses Enzym in seiner Funktion hemmen, wie z. B. Methotrexat (Antimetabolit), wirken als Zellgifte.