Thrombozytose
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Von einer Thrombozytose spricht man, wenn die Blutplättchen (Thrombozyten) im Blut über den Normbereich hinaus vermehrt sind (vgl. Blutbild). Man unterscheidet die reaktive Thrombozytose, die von anderen Grunderkrankungen hervorgerufen wird von der essentiellen Thrombozythämie, die eine eigenständige Knochenmarkserkrankung ist und zu den myeloproliferativen Erkrankungen gezählt wird.
Eine reaktive Thrombozytose kann nach akutem Blutverlust, chronischem Eisenmangel, aber auch bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen (z. B. Morbus Crohn, rheumatische Erkrankungen) auftreten.
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