Unternehmen Unke-Nikolaus
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Unternehmen Unke-Nikolaus war der Deckname eines deutschen militärischen Sonderunternehmens im zweiten Weltkrieg. Es wurde in Budapest zwischen Ende 1944 und Anfang 1945 durchgeführt.
Nach dem Fall der Stadt Budapest, die zur Festung erklärt worden war, aber gegen die Rote Armee nicht hatte gehalten werden können, sollten Sonderkräfte als sogenannte „Residenten“ in der Stadt getarnt verbleiben, um Spionage und Sabotagemaßnahmen gegen die sowjetischen Truppen durchzuführen. Hierzu wurden im Stadtgebiet an 19 getarnten Stellen insgesamt 23 Pakete mit Sprengmaterial versteckt, sowie an fünf weiteren Orten Kisten mit Brandbeschleunigern deponiert. Mit diesen Mitteln sollten durch die Residenten, die zumeist Angehörige der Sondereinheit der Brandenburger waren, Sabotageakte auf Anlagen der Verkehrsinfrastruktur und bestimmte öffentliche Gebäude durchgeführt werden.