Volierenhaltung
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Als Volierenhaltung bezeichnet man die Unterbringung von Nutz- oder Ziergeflügel in überdachten Käfigen (Volièren) im Freien, aber auch eine modifizierte Form der herkömmlichen Käfighaltung.
[Bearbeiten] Ziervögel
Bei Volieren zur Haltung von Ziervögeln sind die Käfige meistens an mindestens drei Seiten vergittert beziehungsweise mit Draht bespannt und oben wetterfest abgedeckt. So erhalten die Tiere ausreichend Frischluft und vor allem Tageslicht, ohne dabei dem Risiko durch Katzen oder Marder verletzt oder getötet zu werden ausgesetzt zu sein. Man beachte hierbei die Mindestanforderungen für Volierenhaltung, die vom deutschen Tierschutzgesetz geregelt werden.
[Bearbeiten] Volierenhaltung von Legehennen
Im Rahmen der Haltung von Hühnern als Nutztiere wird mit der Volierenhaltung die Haltung der Hennen in einer überarbeiteten Form von Käfigen verstanden. Diese sogenannten Volieren sollen im Gegensatz zu herkömmlichen Legebatterien den Tieren eine artgerechtere Haltung gewährleisten.
Kritiker wenden sich gegen den ihrer Ansicht nach euphemistischen Begriff, da es sich auch bei den sogenannten Volieren um nicht tiergerechte "ausgestaltete Käfige" handle. Sie wiesen eine zu geringer Größe (Höhe ca. 45 cm) und wegen ihrer Anmessungen nicht ausreichende Einrichtungen zum Scharren und Nisten auf.