Brusno (Połczyn Zdrój)
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Brusno | |||
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Basisdaten | |||
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Staat: | Polen | ||
Woiwodschaft: | Westpommern | ||
Landkreis: | Świdwin | ||
Geographische Lage: | Koordinaten: 53° 43' N, 16° 13' O53° 43' N, 16° 13' O | ||
Höhe: | 125 m n.p.m. | ||
Einwohner: | 310 () | ||
Telefonvorwahl: | (+48) 94 | ||
Kfz-Kennzeichen: | ZSD |
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Wirtschaft & Verkehr | |||
Nächster int. Flughafen: | Stettin-Goleniów |
Brusno (deutsch Brutzen) ist ein Dorf in der polnischen Woiwodschaft Westpommern, das zur Landgemeinde Połczyn Zdrój (Bad Polzin) im Powiat Świdwiński gehört.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographische Lage
Brusno liegt etwa sechs Kilometer südöstlich von Połczyn Zdrój in 125 Metern Höhe über NN in der früher so genannten „Pommerschen Schweiz“. Im Nordosten des heutigen Landschaftsschutzparks „Drawski Park Krajobrazowy“ gelegen wird die östliche Gemeindegrenze durch die Dębnica (Damitz) gebildet, die zugleich Grenze zwischen dem Powiat Świdwiński und dem Powiat Szczecinecki ist. Brusno ist durch eine Nebenstraße mit Połczyn Zdrój und Czaplinek (Tempelburg) verbunden.
[Bearbeiten] Geschichte
Brusno war ehemals ein Allodial-Rittergut und Bauerndorf, zu dem das Rittergut Hagenhorst (bis 1862 Glashütte, heute polnisch: Kocury) gehört, das 1862 in den Besitz der Familie von Hagen gelangte. Die weitläufige, 2198 Hektar große Feldmark bot mit ihren Wiesen und Weiden gute Voraussetzungen für eine intensive Milchwirtschaft. Der Schampsee un der Karzinsee ließen eine lohnende Fischerei zu. Das Rittergut Brutzen (653 Hektar) gehörte zuletzt Hans Hübner, und Erwin Hoesen war Besitzer des Ritterguts Hagenhorst.
Von 1772 bis 1816 gehörte Brutzen zu Westpreußen und kam dann mit Groß Poplow (Popielewo) zum Herzogtum Pommern. Jahrhunderte lang war Brutzen im Besitz derer von Manteuffel, bevor es dann bis 1945 stetig wechselnde Eigentümer hatte.
Im Jahre 1925 lebten in der Gemeinde 780 Einwohner, 1939 waren es noch 655. Bis 1945 gehörte das Dorf zum Amts- und Standesamtsbezirk Poplow im Amtsgerichtsbereich Bad Polzin. Letzter deutscher Bürgermeister war Robert Wach, letzter Amtsvorsteher Willi Wach und letzter Standesbeamte Wilhelm Scheffler.
Am 4. März 1945 drang die Rote Armee in Brutzen und Hagenhorst ein. Die Orte wurden polnisch, und die angestammte Bevölkerung wurde vertrieben. Heute ist Brusno ein Ortsteil der Gmina Połczyn Zdrój.
[Bearbeiten] Kirche
Brutzen hatte keine eigene Kirche. Kirchdorf war (Groß-) Poplow (Popielewo), zu dessen Kirchspiel Groß- und Klein Poplow (Popielewko), Brutzen mit Hagenhorst (Kocury) und auch Kollatz (Kołacz)) mit Neu Kollatz (Kołaczek) und Nemrin (Niemierzyno) gehörten. Damit war Brutzen de Kirchenkreis Belgard in der Kirchenprovinz Pommern in der evangelischen Kirche der Altpreußischen Union zugeordnet. Heute liegt Brusno in der Parochie Koszalin (Köslin) der polnischen evangelischen Kirche Augsburgischer (lutherischer) Konfession.
[Bearbeiten] Schule
1928 unterrichteten in den zwei Klassen der Volksschule die Lehrer Wilhelm Zanders und Herbert Kümmel 40 Jungen und 31 Mädchen. Die Schule wird auch in heutiger Zeit genutzt.
[Bearbeiten] Literatur
- Der Kreis Belgard. Aus der Geschichte eines pommerschen Heimatkreises, Hg.: Heimatkreis Belgard-Schivelbein, Celle, 1989
- Hinz, Johannes, Pommern. Wegweiser durch ein unvergessenes Land, Augsburg, 1996