Ehrenmale der Bundeswehr
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Die Ehrenmale der Bundeswehr sollen an die gefallenen und getöteten Angehörigen der Bundeswehr erinnern. Sie sind in der Regel keine Kriegerdenkmäler im eigentlichen Sinne, da sie meist anonym an alle Gefallenen und Getöteten einer Teilstreitkraft, eines Einsatzortes oder einer Einheit erinnern sollen.
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[Bearbeiten] Ehrenmale der Teilstreitkräfte
Die drei Teilstreitkräfte besitzen eigene Ehrenmale:
- das Ehrenmal des Heeres in der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz
- das Marine-Ehrenmal Laboe in Laboe und das U-Boot-Ehrenmal Möltenort
- das Ehrenmal der Luftwaffe vor dem Fliegerhorst Fürstenfeldbruck.
Während die Marine mit der Wahl ihres Ehrenmales an die Tradition der Reichs- und Kriegsmarine anknüpfte, wurde das Ehrenmal der Luftwaffe 1962 und die Erinnerungsstätte des Heeres 1972 errichtet.
[Bearbeiten] Denkmäler in den Einsatzländern
[Bearbeiten] Bosnien
Im deutschen Feldlager Rajlovac in Bosnien-Herzegowina steht auf dem Europaplatz genannten Appellplatz ein Denkmal mit einer Tafel mit den Namen der hier Gefallenen. Zu besonderen Anlässen und zum Volkstrauertag wird hier der Getöteten gedacht.
[Bearbeiten] Kosovo
Im deutschen Feldlager Prizren im Süden des Kosovo befindet sich ein Gedenkstein an der Straße zwischen den beiden größeren Stabsgebäuden. Aus der Tafel sind neben Bundeswehrangehörigen auch die Kameraden aus den anderen Truppenstellernationen aufgeführt, welche während Ihres Dienstes im Kosovo ums Leben gekommen sind. Bisher (Stand Okt. 2006) ist im Kosovo kein Bundeswehrangehöriger durch einen Anschlag ums Leben gekommen. Die häufigsten Todesursache sind Unfälle. Zu besonderen Anlässen und zum Volkstrauertag wird hier der Getöteten gedacht.
[Bearbeiten] Afghanistan
In Kabul gibt es zwei Gedenksteine, im Feldlager Camp Warehouse vor dem Stabsgebäude und einen am Flughafen Kabul, ein Geschenk der Stadt Berlin an die deutschen Soldaten. Dieser wurde am 3. September 2003 in einer feierlichen Zeremonie am Kabul International Airport enthüllt. Die Enthüllung fand in Anwesenheit von ISAF-Soldaten unter ihrem Befehlshaber Oberst Uwe Ahrens und dem deutschen Botschafter in Kabul, Rainer Eberle, statt. Gestiftet wurde der Berliner Bär (rötlicher Sandstein aus einem bayerischen Steinbruch) von der Steinmetz- und Bildhauer-Innung Berlin auf Bitten der Senatskanzlei des Landes Berlin. Ausgeführt wurden die Bildhauerarbeiten durch Auszubildende.
[Bearbeiten] Weblinks
Zu den Denkmälern in Deutschland:
Zu den Denkmälern im Ausland: