Franz Ehrhardt
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Franz Ferdinand Ehrhardt (* 15. Juli 1880 in Fuhrbach, heute Duderstadt; † 6. Juli 1956 in Köln) war ein deutscher Politiker (Zentrum, CDU).
[Bearbeiten] Leben und Beruf
Nach dem Besuch der Volksschule in Fuhrbach absolvierte Ehrhardt von 1894 bis 1897 eine Maurerlehre in Hannover. Nachdem er zunächst in seinem erlernten Beruf gearbeitet hatte, war er seit 1905 Gewerkschaftssekretär beim Zentralverband christlicher Bauarbeiter. Am Ersten Weltkrieg nahm er bis 1917 als Unteroffizier teil. Von Anfang 1918 bis zur Novemberrevolution war er Redner der Aufklärungsabteilung Preußen des Kriegsernährungsamtes. Er schrieb für verschiedene christliche Gewerkschaftsblätter und dem Zentrum nahestehende Tageszeitungen. Ab 1919 war er Vorsitzender der AOK in Kattowitz. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam er als Heimatvertriebener nach Niedersachsen zurück.
[Bearbeiten] Partei
Im Kaiserreich und der Weimarer Republik gehörte Ehrhardt dem Zentrum an. 1945 beteiligte er sich an der Gründung der CDU.
[Bearbeiten] Abgeordneter
Ehrhardt war seit 1908 Stadtverordneter in Kattowitz. 1919/20 gehörte er der Weimarer Nationalversammlung an. Anschließend war er bis Juni 1924 und von September 1924 bis 1933 Reichstagsabgeordneter. Von 1947 bis 1951 war er Landtagsabgeordneter in Niedersachsen.
Personendaten | |
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NAME | Ehrhardt, Franz |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (Zentrum, CDU) |
GEBURTSDATUM | 15. Juli 1880 |
GEBURTSORT | Fuhrbach |
STERBEDATUM | 6. Juli 1956 |
STERBEORT | Köln |