Psychonautik
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Die Psychonautik ist das Erforschen der eigenen Psyche und des Unterbewusstseins, meist mit Hilfe von bewusstseinserweiternden Techniken (wie Meditation oder Drogen). Der Begriff Psychonautik scheint in den späten 1970er oder frühen 1980er Jahren von den Medien popularisiert worden zu sein, wurde aber schnell von Teilen der alternativen und esoterischen Subkultur aufgegriffen, insbesondere in der Chaosmagie. Der Begriff geht ursprünglich offenbar auf den Schriftsteller Ernst Jünger ("Annäherungen") zurück.
Bekannte Psychonauten sind z.B. John C. Lilly, Albert Hofmann, Andrew Weil und Timothy Leary. Lange vor den Hippies beschäftigte sich in den 1920er Jahren Kurt Beringer mit Drogen und Bewusstseinserweiterung; er wurde von Werner Pieper als ein Pionier der Psychonautik bezeichnet.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Literatur
- Werner Pieper, Hg.: Kurt Beringer und die 'Heidelberger Drogenschule' der 20er Jahre, Grüne Kraft Verlag, Lörbach o.J., ISBN 3-930442-47-7 [1]
- John C. Lilly: Programming the Human Biocomputer, Ronin Publishing, ISBN 1-579-51065-5
- Peter Carroll: Liber Null & Psychonaut, Samuel Weiser 1987, ISBN 0-877-28639-6