Rudolice v Horách
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Rudolice v Horách (deutsch Rudelsdorf), auf 820 Meter Meereshöhe gelegen, wurde 1953 in Hora Svaté Kateřiny (St. Katharinaberg) eingemeindet. Das Dorf befindet sich auf einer abgerodeten Anhöhe südwestlich von Malý Háj (Kleinhan). Die Gemeinde gehört zur Region Most in Tschechien.
[Bearbeiten] Geschichte
Die erste Erwähnung des Dorfes stammt aus dem Jahr 1606. Ähnlich wie Malý Háj, war auch dieses Dorf ein Teil der Herrschaft von Rothenhaus (Červený Hrádek).
Die Einwohner lebten zu Anfang des 20. Jahrhundert vornehmlich von der Spielzeugproduktion, Kleinhan (Malý Háj) kam als Ortsteil zu Rudelsdorf. Nach dem 2. Weltkrieg, wurden die meisten Deutschen vertrieben und das Dorf fand kaum noch neue Einwohner.
Heute lebt die Gemeinde vor allem vom Tourismus und als Wochenenddomizil für die Einwohner der Brüxer Region.
Der Ort hat keine nennenswerte Sehenswürdigkeiten, außer den alten Häusern. Das einzig bemerkenswerte ist die für die Region ungewöhnlich hohe Anzahl von Teichen. Etwa ein Kilometer entfernt befindet sich der Rudolický rybník (früher Alter Teich). Er wird von den Telčský potok mit Wasser gespeist. Etwa ein Kilometer weiter liegt der Neuer Teich, durch den ebenfalls Telčský potok durchfließt. Zwei Kilometer südwestlich dann der Kachní rybník oder Hájkův bzw. Sběrný (früher Anwed(e)l Teich bzw. Amandlteich). Er wird durch den Nivský potok mit Wasser versorgt. Im Loch befindet sich der letzte der vier Teiche, der Telčský rybník (früher Loch-Teich, bzw. Töltschteich). Bei ihm befand sich früher eine Mühle (Lochmühle), eine Stampfe (Lohstampf) und ein Malzhaus. Diese Gebäude wurden jedoch nach dem Krieg zerstört. Alle Teiche laden mit ihrem klaren aber kalten Wasser zum Baden ein. An den Ufern wachsen übrigen seltene Birken.