Ursula Besser
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Ursula Besser (* 5. Januar 1916) ist eine Berliner Hochschulpolitikerin.
Der Vater von Ursula Besser war vor der NS-Machtübernahme Personalchef der Berliner Polizei; 1934 hat er als Offizier in die Wehrmacht eingetreten. Er wurde 1945 von der sowjetischen NKWD verhaftet, jahrelang inhaftiert, 1950 schliesslich in den berüchtigten Waldheim-Prozessen zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt. Diese Erlebnisse haben seine Tochter nachhaltig geprägt. Ursula Besser studierte als verwitwete Mutter zweier Kinder (ihr Mann ist im Zweiten Weltkrieg gefallen) zwischen 1943 und 1949 Auslandswissenschaften, Germanistik und Romanistik und schloss mit einer Promotion an der Humboldt-Universität Berlin ab. 1945 trat sie der CDU bei. Besser arbeitete als Übersetzerin, Privatlehrerin und Publizistin. Während der Studentenrevolte 1968 trat sie der sogenannten Notgemeinschaft für eine freie Universität bei.
Sie war Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus und Vorsitzendes des dortigen Wissenschaftsausschusses sowie Mitglied der Kuratorien der Freien Universität Berlin, der Technischen Universität Berlin und der Technischen Fachhochschule Berlin.
Als Christin engagiert sich Besser in der Berlin-Brandenburgischen Synode.
[Bearbeiten] Ehrungen
Die Technische Universität Berlin und die Technische Fachhochschule Berlin haben Besser zur Ehrensenatorin ernannt.
Personendaten | |
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NAME | Ursula Besser |
ALTERNATIVNAMEN | Besser Ursula |
KURZBESCHREIBUNG | deutsche Hochschulpolitikerin |
GEBURTSDATUM | 5. Januar 1916 |