Vilstalsee
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Daten | |
---|---|
Bauzeit: | 1972–1976 |
Höhe über Talsohle: | 9 m |
Höhe über Gründungssohle: | ... m |
Höhe der Dammkrone: | 405 m ü. NN |
Hochwasserschutzraum: | 9,2 Mio. m³ |
Gesamtstauraum: | 9,6 Mio. m³ |
Vollstauziel: | 403 m ü. NN |
Dauerstauziel: | 398,80 m ü. NN |
Wasseroberfläche bei Vollstau: | 359 ha |
Wasseroberfläche bei Dauerstau: | 98 ha |
Dammvolumen: | ... m³ |
Kronenlänge: | 1790 m |
Kronenbreite: | 11 m |
Böschungsneigung luftseitig: | 1:... |
Böschungsneigung wasserseitig: | 1:... |
Einzugsgebiet: | 666 km² |
Bemessungshochwasser: | 417 m³/s |
Größte Seelänge (Ost-West): | 1600 m |
Durchschnittliche Seebreite: | 560 m |
Der Vilstalsee ist ein Stausee und Hochwasserrückhaltebecken an der Vils, rund 4 km flussabwärts von Frontenhausen und rund 1 km flussaufwärts von Reisbach, im Gemeindebereich von Marklkofen, unmittelbar südlich der Orte Steinberg und Warth.
[Bearbeiten] Stausee
Der Stausee wurde 1972 bis 1976 angelegt, primär zum Hochwasserschutz. Weitere Zwecke sind Freizeit und Erholung sowie Energiegewinnung. Der See ist ein Naherholungsgebiet (Bootsverleih, Segeln, Surfen, Schwimmen, Camping).
Der westliche Teil des Sees und der anschließende Bereich mit Wiesen, Gewässern, Röhricht und Gehölzbeständen wurde 1984 zum Naturschutzgebiet "Vilstal bei Marklkofen" erklärt, mit einer Größe von fast 175 ha.
Die Zuflüsse des Sees sind: Vils, Schwimmbach (im Süden), Zitterbach (im Westen); der Abfluss ist allein die Vils (im Osten).
[Bearbeiten] Bauwerke
Das Absperrbauwerk ist ein Staudamm. Sein Überlaufbauwerk ist ein Wehr mit zwei Wehrklappen. Außerdem gibt es zwei Grundablässe und einen Betriebsauslass. Der Untergrund ist mit einer schmalen Schlitzwand zwischen 8 und 12 m tief abgedichtet.
[Bearbeiten] Weblinks
Siehe auch:
Koordinaten: 48° 34' 1" N, 12° 35' 6" O