72 Stunden ohne Kompromiss
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72 Stunden ohne Kompromiss ist der Titel einer Sozialaktion des BDKJ (Bundes der Deutschen Katholischen Jugend), der Katholischen Jugend Österreichs und den Schweizer Jugendverbänden.
Alle beteiligten Aktionsgruppen erhalten jeweils eine soziale, ökologische, interkulturelle oder gemeinnützige Aufgabe, die sie innerhalb von 72 Stunden lösen müssen.
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[Bearbeiten] Deutschland
Nach gelungenen Durchführungen ähnlicher Projekte in den Bistümern Paderborn, Essen, Münster und im Dekanat Weinheim in einer etwas kleineren Aktion u.a. fand die 72-stündige Hilfsaktion vom 4. bis 7. Oktober 2001 zum ersten Mal im Erzbistum Freiburg statt. 7213 Kinder und Jugendliche arbeiteten dabei in 313 Aktionsgruppen. Die Aktion wurde vom Radiosender SWR3 unterstützt.
2004 lief die 72-Stunden-Aktion vom 7. bis 10. Oktober zeitgleich in den sechs südwestdeutschen Diözesen Limburg, Mainz, Freiburg, Rottenburg-Stuttgart, Speyer und Trier. Dabei realisierten ca. 30 000 Kinder und Jugendliche 1242 Projekte. Medienpartner waren SWR3 und SR.
Die nächste 72-Stunden-Aktion in diesen Diözesen soll laut Veranstalter im Jahr 2009 stattfinden.
Im Jahr 2007 finden in Bayern die an die 72-Stunden-Aktion angelehnten "3 Tage Zeit für Helden" statt.
[Bearbeiten] Österreich
Durch den großen Erfolg der deutschen Aktion angespornt fand 2002 „72 Stunden ohne Kompromiss“ zum ersten Mal in Österreich statt. 5000 Jugendliche haben 230 Sozialprojekte realisiert. Getragen wird die Aktion hier von der Katholischen Jugend Österreich in Zusammenarbeit mit Caritas und Ö3.
2004 fand die Aktion bundesweit vom 21. bis 24. Oktober statt. Mehr als 5.000 Jugendliche arbeiteten in 350 Projekten.
[Bearbeiten] Schweiz
In der Schweiz wurde die „Aktion 72 Stunden - und die Schweiz steht Kopf“ von der nicht konfessionell geprägten Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (Dachverband der Jugendorganisationen) veranstaltet. Sie fand vom 15. bis 18. September 2005 in der gesamten Schweiz statt. Dabei nahmen ca. 20.000 Jugendliche in 700 Gruppen aus allen vier Sprachregionen teil. Die Aktion wurde von Radio DRS 3 begleitet.