Bahnhof Hanau-Wilhelmsbad
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Der Bahnhof Hanau-Wilhelmsbad ist ein Haltepunkt an der Frankfurt-Hanauer Eisenbahn in Hanau.
Er wurde in unmittelbarer Nähe zur Badeanlage Wilhelmsbad errichtet und bediente den Ausflugsverkehr nach dort. Heute wird er aufgrund eines großen Parkplatzes in unmittelbarer Nähe von zahlreichen Pendlern genutzt. Außerhalb der Hauptverkehrszeiten ist dieser Haltepunkt allerdings eher schwach frequentiert. Er verfügt über zwei Außenbahnsteige, die nur durch den benachbarten Bahnübergang der Burgallee mit einander verbunden sind.
Das Empfangsgebäude ist eines der ältesten erhalten gebliebenen in Hessen. Es stammt aus dem Jahr 1848. Architekt war Julius Eugen Ruhl. Er platzierte das Gebäude unmittelbar an der Kreuzung der Hochstädter Landstraße mit der Burgallee, der Verbindung zwischen dem Park Wilhelmsbad und Schloss Philippsruhe, das zur Errichtungszeit des Empfangsgebäudes kurfürstliche Residenz war. Das Bahhofsgebäude wurde desalb mit einem Fürstenzimmer als Wartebereich für die „höchsten und allerhöchsten Herrschaften“ ausgestattet. In den 1990er Jahren wurde das Bauwerk privatisiert und wird seitdem gastronomisch genutzt. Es kann heute zum baulichen Ensemble des Parks von Wilhelmsbad gerechnet werden.
Der schon erwähnte Bahnübergang, mit dem die Burgallee die Bahnstrecke kreuzt, ist auch heute noch niveaugleich und auf der viel befahrenen Hauptstrecke ein Verkehrshindernis für den Straßenverkehr. Im Zuge der Nordmainischen S-Bahn soll er beseitigt werden. Wann es zu diesem Ausbau kommen wird, ist jedoch nicht bekannt. Die Planung hierfür reicht bis in die 1970er Jahre zurück.
Vorheriger Halt | Linie | Nächster Halt | ||
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Maintal Ost | ![]() Frankfurt-Hanauer Eisenbahn |
Hanau West |
Koordinaten: 50° 08′ 38″ N, 08° 53′ 01″ O