Diskussion:Biedermeier/Vormärz
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Der Artikel als solcher gefällt. Allein der Titel irritiert. Er orientiert allein auf "Restauration". Das wird der spannungsreichen Vielfalt weniger gerecht als Biedermeier/Vormärz. Allerdings zeigt der Artikel einiges mehr. Schlage Umbenennung in "Literatur der Restaurationszeit" vor--Wst 23:52, 3. Mai 2004 (CEST)
Danke für schnelle Reaktion, fühle mich sehr geschmeichelt. "Literatur der Restaurationszeit" geht allerdings nicht, weil "Restaurationsepoche" der eingeführte Begriff ist. Dann "Biedermeier/Vormärz" oder "Biedermeierzeit". Mir ist relativ egal, was davon du nimmst. Ich finde es nur im Portal etwas verwirrend, wenn da die Bezeichnung "Biedermeier/Vormärz" und dann beide Begriffe noch mal einzeln kommen. Kannst du von den anderen Begriffen dann eine Weiterleitung machen (oder mir sagen, wie es geht? Danke sehr und gute Nacht --Shug 00:01, 4. Mai 2004 (CEST)
- Lit. Brockhaus kennt weder "Restaurationszeit" noch "-epoche", was nichts besagen muss. Werde umleiten auf Biedermeier/Vormärz Gruß --Wst 00:15, 4. Mai 2004 (CEST)
Dankeschön --Shug 10:29, 4. Mai 2004 (CEST)
Sehe ich doppelt? Vormärz, Biedermeier / Vormärz, Biedermeier? Muss soetwas wirklich sein? --Saperaud (Disk.) 14:17, 3. Mär 2005 (CET)
- Ich denke, es muss sein. Biedermeier und Vormärz wurden lange als getrennte Epochen gesehen, bis Friedrich Sengle die Einheit innerhalb der verschiedenen Strömungen der Epoche betonte. Ich finde also, so wie es ist, hat es seine Berechtigung Shug 14:06, 26. Mär 2006 (CEST)
"Allen Autoren gemeinsam war, dass sie sich bewusst waren, in einer zu leben." Einer was? Einer Epoche? bitte klären 22:30, 21. Februar 2006 (CEST)
- Ich nehme an, in einer "Epoche der Einheit". Mit dem Absatz vorher etc. ist das aber sehr schlecht formuliert... --84.167.23.64 18:00, 23. Mär 2006 (CET)
- Die "Übergangsepoche" ging bei den Überarbeitungen verloren, ich hab sie wieder rein gesetzt Shug
[Bearbeiten] Auswahl der Dichter
Zwei Bedenken für den Anfang:
1) Warum Herwegh hervorheben? Wurde zwar während seiner 'Tour' durch die Regionen des Deutschen Bundes (besonders nach 1840) überall gefeiert, aber Freiligrath, Dingelstedt usw. wurden ebenfalls beachtet (man sieht das schön an Heine und daran, wen er 'aufspießt', z.B. im Atta Troll).
2) Lenz als "nihilistisch" zu bezeichnen, hilft gar nix. Dringlicher Vorschlag: Weg damit, inkl.Link!!! Grund: Dieses grandiose Werk eines kaum 23jährigen in eine 'Schublade' zu packen, nimmt ihm seine Brisanz.
Merksatz fur Wikipedia: Man werde nicht wie alle anderen, die 'Ordnung' schaffen durch Schubladen (vgl. z.B. Fontane-Artikel: "poetischer Realismus"). Stattdessen halte man die 'Unordnung' aus (ganz abgesehen von der Hybris, die darin besteht, daß man es wagt, dem besten, weil illusionslosesten Autor des 19. Jh. ein Etikett zu verpassen)! --Kluge 22:06, 17. Jul 2006 (CEST)
- Herwegh wurde als Beispiel gewählt, weil er als typischer Autor von Tendenzliteratur gilt. Aber es schadet nichts, wenn man an dieser Stelle weitere wichtige Autoren erwähnt.
- Was Lenz und Nihilismus betrifft: bei Sengle gilt Büchner als die bedeutende Ausnahmeerscheinung weil er wie wenige andere Autoren (kein anderer Autor?) in seinen Werken offen bekennt, dass er nicht mehr an Gott und eine sinnvoll geordnete Welt glaubt (nicht nur im Lenz, auch im Woyzeck). Wenn du schreibst "illusionslos" meinst du im Grunde etwas sehr Ähnliches.
- Ansonsten sprichst du ein Problem an. Über eine Literaturepoche lässt sich nur dann etwas sinnvolles schreiben, wenn man die Gemeinsamkeiten der Autoren schreibt, und das kann auf Kosten der Genauigkeit und der Differenzierung zwischen den Autoren gehen. Literaturepochen sind eben Hilfskonstruktionen, die am richtigen Platz nützlich sind, die man aber immer auch kritisch betrachten soll. Shug 19:08, 12. Aug 2006 (CEST)
[Bearbeiten] Was für ein Lemma ?
Ein Lemma mit Schrägstrich habe ich noch nie in der WP gesehen, außerordentlich seltsam. Ist der Begriff gebräuchlich ??? Plehn 21:57, 3. Nov. 2006 (CET)