Diskussion:Glomeruläre Filtrationsrate
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[Bearbeiten] Formeln zur Abschätzung der GFR
"Allerdings ist diese Art der Berechnung mit den u.g. Formeln nur eine sehr ungenaue Schätzung und eignet sich nicht zur lege artis Diagnostik von Nierenerkrankungen." Dieser Satz kann meines Erachtens so nicht stehen bleiben. Die Einteilung der Nierenkrankheiten erfolgt nach den Leitlinien der KDOQI anhand der mittels MDRD-Formel geschätzten glomerulären Filtrationsrate. Und was in derzeit gültigen Leitlinien steht, sollte man nicht als "nicht lege artis" bezeichnen. Die KDOQI argumentiert, dass die Fehler, die beim Urinsammeln entstehen, das zur Berechnung der GFR erforderlich ist, noch höher sind, als die Fehler, welche durch die rechnerische Abschätzung der GFR entstehen. Allerdings haben die MDRD- und die Cockcroft-Gault-Formel auch ihre Grenzen, die im Artikel von Poggio et. al sehr schön herausgearbeitet sind. Werde den Wiki-Artikel noch an den aktuellen Stand der Leitlinien anpassen und auf die Grenzen der Methoden eingehen.
Literatur-Links:
- Poggio, Emilio D., Wang, Xuelei, Greene, Tom, Van Lente, Frederik, Hall, Phillip M. Performance of the Modification of Diet in Renal Disease and Cockcroft-Gault Equations in the Estimation of GFR in Health and in Chronic Kidney Disease J Am Soc Nephrol 2005 16: 459-466
- Lederer E, Ouseph R Chronic Kidney Disease American Journal of Kidney Diseases- 2007 01 (Vol. 49, Issue 1)
- K/DOQI Clinical Practice Guidelines for Chronic Kidney Disease: Evaluation, Classification, and Stratification. PART 5. EVALUATION OF LABORATORY MEASUREMENTS FOR CLINICAL ASSESSMENT OF KIDNEY DISEASE GUIDELINE 4. ESTIMATION OF GFR
--Hdumann 21:12, 28. Feb. 2007 (CET)
[Bearbeiten] Medizinerdeutsch
Leider finde ich den Artikel noch reichlich unverständlich - ohne medizinisches Fachwissen kann man kaum etwas mit Bemerkungen, dass etwas glücklicherweise "aber [in] vernachlässigbarem Maße tubulär sezerniert wird." anfangen. --Dunkelwaelder 18:24, 22. Mär. 2007 (CET)